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WVIS übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder die Berücksichtigung zwischenzeitlicher Änderungen.
Stand der Bearbeitung: 24.07.2014

 

                       

 

 

A

 

 

 

 

 

Abgaswartung  /   maintenance during operation

 

Unter Abgaswartung versteht man die Wartung durch Überprüfung und Einstellung abgasrelevanter Komponenten und Abgasmessung im Leerlauf und bei erhöhtem Leerlauf

 

 

 

 

 

After Sales Service

 

(dt.: Dienstleistungen nach dem Kauf) Definition gemäß DIN EN 13306, 10.8: Alle Dienste, die vom Lieferanten oder vom Hersteller nach dem Kauf angeboten werden.

Diese Dienste können zum Teil im Preis einer Einheit enthalten sein oder getrennt zur Abrechnung gebracht werden.

Das Angebot des After Sales Service wird von den Lieferanten und Herstellern zunehmend zur Differenzierung vom Wettbewerb bei komplexen und erklärungsbedürftigen Produkten genutzt. Ziel ist es, dem Kunden nicht mehr allein eine Einheit zu liefern, sondern die erforderliche Problemlösung.

Hierdurch entsteht dem Kunden ein zusätzlicher Mehrwert. Das Angebot kann so weit gehen, dass der Kunde nur noch den Nutzen einer Einheit kauft, z. B. den Transport von Paletten durch einen Stapler im Ersatzteillager, der Lieferant ist dann der Betreiber der Einheit.

Typische After Sales Services sind ferner die Schulung des Bedienungspersonals, Wartungs- und Reparaturdienste oder Managementleistungen.

 

siehe auch: DIN EN 13306, 10.8

 

 

 

 

 

Anlagenoptimierung /   assembly optimisation

 

Anlagenoptimierung ist ein Bestandteil der Instandhaltung nach DIN 31051:2003-06.

Modernisierung und Optimierung sind die Hauptparameter für einen langjährigen erfolgreichen Anlagenbetrieb. Produktions- bzw. verfahrenstechnische Anlagen unterliegen einem permanenten Anpassungsdruck zur Optimierung im Bereich neuer oder veränderter Einsatzstoffe, Produkte und Produktspezifikationen sowie Umweltauflagen und Forderungen nach Energieeinsparung. Ziele der Optimierung sind neben Kostenreduktion im Wesentlichen verbesserte Qualität und Kapazität der Anlagen.

Der Industrieservice-Dienstleiter stellt hierzu die erforderlichen technologischen Verbesserungen und Innovationen nach dem neuesten Stand des Wissens und der Technik bereit.

Die empfohlenen Maßnahmen einer Anlagenoptimierung reichen von der Optimierung einzelner Prozessparameter bis hin zu Umbauplanungen deren Realisierung Industrieservice-Unternehmen einschließlich der Lieferung anbieten. Es handelt sich z.B. um:

- Studien zur Schwachstellenanalyse (technisch und kaufmännisch)

- Prozesssimulation

- Energieoptimierung

- Moderne Steuer- und Kontrollsysteme

- Ersatz und Austausch von Anlagenkomponenten und Einbauten (Wärmetauscher, Kondensatoren, Kolonnen, Verdampfer, Gas Brenner usw.)

- Anlagenautomatisierung: Modernisierung und Optimierung von Mess- und Steuersystemen.

 

siehe auch: Lifecycle , Betriebsphase

 

 

 

 

 

ANSI  /   American National Standards Institute

 

Das American National Standards Institute (ANSI) ist die US-amerikanische Stelle zur Normung industrieller Verfahrensweisen. Es ist Mitglied in der International Organization for Standardization (ISO).

 

siehe auch: DIN  CEN  ISO 

 

 

 

 

 

Ansprechpartner  /   contact / counterpart

 

Zur Erreichung der Servicequalität einer Dienstleistung werden vom Industrieserviceunternehmen projekt- bzw. auftragsbezogene Ansprechpartner festgelegt. Diese Ansprechpartner werden mit den notwendigen Kontaktdaten und den von Ihnen verantworteten Themengebieten bzw. Teilprojekten in Organisationshandbüchern benannt.

Für den Projekterfolg ist es Erforderlich, dass neben der genauen Benennung auch die Vertretungsmacht der Ansprechpartner des Auftragnehmers und Auftraggebers definiert sind.

Die Erreichbarkeit eines Ansprechpartners sichert die Servicequalität einer Dienstleistung. Sie wird gewährleistet durch die Benennung in Projekt- und Organisationshandbüchern. Je nach Ausprägung bzw. Umfang der Dienstleistung ist eine Verfügbarkeit 24 Stunden 7 Tage die Woche anzustreben. Wichtiger Aspekt für die Servicequalität ist das die Kommunikation in der jeweiligen Landessprache angeboten wird.

 

siehe auch: Vollmacht

 

 

 

 

 

APS  /   Advanced Planning System

 

Advanced Planning System, betriebsübergreifendes PPS

 

siehe auch: PPS     

 

 

 

 

 

Arbeitsplan  /   work schedule, working plan

 

Der Arbeitsplan ist die Gesamtheit der technologischen Angaben, die zur Erbringung benötigt werden. Diese Angaben müssen eindeutig, exakt und leicht verständlich sein.

Er ist die Vorgabe für den Herstellprozess eines Produktes oder einer Dienstleistung. Im Arbeitsplan werden die verschiedenen Arbeitsgänge in der richtigen zeitlichen Reihenfolge ihrer Durchführung aufgegliedert und aufgelistet. Dabei ist es sinnvoll für jeden Arbeitsgang anzugeben, in welcher Kostenstelle er auszuführen ist und welche Vorgabeleistung (Vorgabezeit) dafür vorgesehen ist.

Grundlagen für die Erstellung des Arbeitsplans sind Konstruktionszeichnungen, Stücklisten, Maschinenkartei, Zeittabellen, Material- und Werkzeugverzeichnis. Der Arbeitsplan kann beinhalten: Materialangaben, Normzeichen (Vorgabezeichen), Maßangaben, Maschinen, Werkzeuge, Hilfsmittel, Prüfmittel, Auftrags- Nr., Zeichnungs- Nr., Stückzahl, Lohngruppen

Der Arbeitsplan ist somit die Basis für die Kalkulation. Die mit dem proportionalen Kostensatz bewerteten Arbeitsplanpositionen führen zu den proportionalen Kosten.

 

siehe auch: Instandhaltungsarbeitsplan       

 

 

 

 

 

Arbeitsplanung  /   work planning

 

Die Arbeitsplanung erfolgt in der Abteilung „Arbeitsvorbereitung“. Sie ist das Bindeglied zwischen der gestaltenden Arbeit (Planung, Entwicklung, Konstruktion) und der ausführenden Arbeit der Servicemitarbeiter.

Die Arbeitsplanung bestimmt den Arbeitsablauf und seine Durchführung. Im einzelnen wird festgelegt,

- auf welche Art,

- in welcher Reihenfolge,

- an welchen Arbeitsplatz,

- in welcher Zeit und

- mit welchen Hilfsmitteln

ein Teil bzw. ein Erzeugnis gefertigt wird.

Die Ergebnisse der Arbeitsplanung werden im Arbeitsplan festgehalten.

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitsplatzdokumentation /   Workplace documentation

 

Arbeitsplatzdokumentation beschreibt die Aufbauorganisation eines Unternehmens bzw. Projektes. Sie sollte durch Organigramme bis auf Ebene des Führungspersonals dokumentiert sein. Diese Unterlagen können auch zentral, in elektronischer Form den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.

Arbeitsplatzdokumentationen sorgen für Transparenz im Projekt.

Industrieservice-Unternehmen mit einer aktiven Gütesicherung können projektbezogene Organigramme für die Schlüsselpositionen und Nachweise über die Qualifikation der eingesetzten Mitarbeiter vorlegen.

Ein wichtiger Aspekt dabei kann auch die im § 5 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) geforderte Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen sein. Sie soll zu einer Verbesserung des Arbeitsschutzes durch die systematische Ermittlung von Gesundheitsgefahren für die Beschäftigten, Verbesserung der technischen Sicherheit, Beseitigung krankmachender Faktoren u.s.w. führen.

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitsstätten  /   workplace

 

Arbeitsstätte ist die gemäß amtlicher Statistik: organisatorische Einheiten, die materiell als räumlich abgegrenzte bauliche Einrichtungen in Erscheinung treten und in denen unter Einschluss des Leiters mindestens eine Person haupt- oder nebenberuflich ständig tätig ist.

Die Anforderungen an Arbeitsstätten berücksichtigen das Interesse des Arbeits- und Betriebsschutzes (Arbeitsschutz).

Steuerrecht: 1. Begriff: Grundlage für regelmäßige Arbeitsstätten ist der ortsgebundene Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen Tätigkeit des Arbeitnehmers, also z.B. der Betrieb oder die Zweigstelle des Arbeitgebers (Definition nicht im Gesetz, sondern nur in den: Lohnsteuer-Richtlinien der Finanzverwaltung, vgl. R 9.4 III LStR 2008).

 

siehe auch: Lohnsteuer-Richtlinien der Finanzverwaltung, vgl. R 9.4 III LStR 2008

 

 

 

 

 

Arbeitsvorbereitung /   operations scheduling / process engineering

 

Arbeitsvorbereitung wird unterschiedlich interpretiert: Sie wird als Synonym für Fertigungsplanung, aber auch für Fertigungsplanung inkl. Fertigungssteuerung, ggf. einschließlich der Ermittlung von Zeitstandards und damit von Prozessbausteinen verwendet.

Nach einem sehr weiten Begriffsverständnis steht Arbeitsvorbereitung für alle Aktivitäten, die erforderlich sind, um mit dem Erfüllen der Arbeitsaufgaben zu einem Auftrag beginnen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

Aufmass  /   measurement of finished work

 

Genaue Feststellung der an einem Bau geleisteten Arbeit. Das Aufmass ist die Grundlage für die Kostenabrechnung.

 

 

 

 

 

 

Ausbildung / Weiterbildung /   education and vocational education

 

Die Aus- und Weiterbildung gilt inzwischen als erfolgreiches Instrument der Mitarbeitergewinnung und –bindung. Sie eröffnen dem Nachwuchs Perspektiven und Karrieremöglichkeiten.

Unter Ausbildung (Berufsbildung) versteht man die Vermittlung notwendiger fachlicher Fertigkeiten und Kenntnisse in einem geordneten Ausbildungsgang für die spätere Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit. Eine Ausbildung umfasst auch die erforderliche aufgabenspezifische Fort- und Weiterbildung.

Die spezifische berufliche Weiterbildung und die aufgabenspezifische Weiterbildung beinhalten Maßnahmen zum Erhalten, Erweitern sowie zum Anpassen der Kenntnisse und Fertigkeiten an die technische Entwicklung im Rahmen der übertragenen und auszuführenden Arbeitsaufgabe (nach § 1 Nr. 3 BBiG, Berufsbildungsgesetz).

 

Siehe auch: BBiG, Berufsbildungsgesetz

 

 

 

 

 

Ausfallrate  /   failure rate

 

Die Ausfallrate (engl. failure rate) ist eine der gebräuchlichsten Zuverlässikeitskenngrößen. Sie gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Betrachtungseinheit in einem angenommenen Zeitabschnitt ausfällt.
Die Ausfallrate wird entweder als mittlere Zeit zwischen zwei Fehlern (englisch: Mean Time between Failure = MTBF, oder Mean Time to Failure = MTTF) in Stunden oder als deren Kehrwert, der Fehleranzahl (englisch: Failure in Time = FIT) innerhalb eines Zeitraums von 109 Stunden angegeben.

 

siehe auch: Ausfallwahrscheinlichkeit , MTBF , MTTF , FIT

 

 

 

 

 

Ausgliederung, Auslagerung  /   Outsourcing

 

Outsourcing bzw. Auslagerung bezeichnet in der Ökonomie die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen. Mit Outsourcing sollen eine Kostenreduzierung durch Effizienzsteigerung, eine Variabilisierung der Fixkosten und die Nutzung moderner Technologien erzielt werden. Es ist eine spezielle Form des Fremdbezugs von bisher intern erbrachter Leistung, wobei Verträge die Dauer und den Gegenstand der Leistung fixieren. Das grenzt Outsourcing von sonstigen Partnerschaften ab.

Die Vorgehensweise soll vor allem Geschäftsprozesse rationalisieren, Prozesskomplexität reduzieren, Management-Kapazitäten freisetzen, das Unternehmen flexibilisieren und auf das Kerngeschäft fokussieren.

Allgemein werden folgende Grundformen des Outsourcings realisiert:

- Unternehmensinternes Outsourcing innerhalb eines Konzerns an andere Betriebe (Wegfall nur für den abgebenden Betrieb)

- Ausgründung in ein eigenes Unternehmen (z. B. GmbH)

- Fremdvergabe im eigenen Betrieb (Zeitarbeit etc)

- Vergabe an Fremdfirmen (Leistungserbringung im Unternehmen)

- Vergabe an Fremdfirmen (regional)

- Vergabe an Fremdfirmen (global)

Durch Outsourcing entstehen Kunden- und Lieferantenbeziehungen mit Übertragung von Verantwortung. Das eigene Personal übernimmt koordinierende Aufgaben, wird jedoch insgesamt entlastet.

Die Zusammenarbeit ist partnerschaftlich als Win-Win-Beziehung zu gestalten, da andernfalls die angestrebten Ziele auf Dauer nicht erreichbar sind oder die Kompetenzen eigener Mitarbeiter verloren geheb. Das gilt insbesondere für Wissen und Erfahrung mit der Unternehmenskultur (interne Beziehungen, Kunden- und Lieferantenbeziehungen), aber auch für technisches Wissen und Erfahrung mit speziellen Produktionsverfahren und -Prozessen.

Neben Instandhaltung oder Standortservice gibt es eine große Zahl von Dienstleistungen, die ausgelagert werden können. Industrieservice-Unternehmen bieten hier umfassende und kompetente Beratung.

 

 

 

 

 

 

 

Außerbetriebnahme  /   tagout

 

Definition gemäß DIN 31051, 4.5.3.3:
"Im Sinne der Instandhaltung beabsichtigte unbefristete Unterbrechung der Funktionsfähigkeit einer Betrachtungseinheit."

 

siehe auch: DIN 31051, 4.5.3.3

 

 

 

 

 

Außerbetriebsetzung  /   decommissioning

 

Definition gemäß DIN 31051, 4.5.3.2:
"Im Sinne der Instandhaltung beabsichtigte befristete Unterbrechung der Funktionsfähigkeit einer Betrachtungseinheit während der Nutzung."

 

siehe auch: DIN 31051, 4.5.3.2

 

 

 

 

 

 

 

 

B

 

 

 

 

 

Badewannenkurve  /   buth-tub life curve

 

Die Ausfallrate eines Gerätes über die Zeit entspricht einer Badewannenkurve: Am Beginn sorgen Frühausfälle für eine hohe Ausfallrate. Die Zeitspanne der Nutzungsdauer ist gekennzeichnet durch eine konstante, niedrige Ausfallrate, die erst bei Erreichen des Lebensdauerendes rasch ansteigt.

Dieser "natürliche" Verlauf der Ausfälle ist in der Praxis jedoch nicht mehr häufig (<10%) zu finden. Durch die künstliche Alterung, dem sogenannte "burn in" werden beispielsweise Montage-, Fertigungs- oder Werkstofffehler unter extremen Bedingungen frühzeitig "erzeugt" und die fehlerhaften Elemente vor Auslieferung aussortiert.

Das andere Ende der Kurve wird zum Beispiel durch Einbau von Verschleißteilen flach gehalten.

 

 

 

 

 

 

 

Benchmark-Vergleich   /   benchmarking

 

Benchmarking ist ein kennzahlenorientierter Vergleich mit Wettbewerbern. Mit Hilfe des Benchmarking erfolgt ein direkter Vergleich eigener Prozesse, Ressourcen oder Produkte mit denen von Wettbewerbern, die gleichen marktlichen Anforderungen unterliegen.

Voraussetzung ist eine einheitliche Operationalisierung der Leistungsmerkmale von Prozessen, Produkten oder Ressourcen in ein (branchen)einheitliches Kennzahlensystem. Mit Hilfe dieser Kennzahlen ergibt sich die Möglichkeit der Ausrichtung der Ziele am „Klassenbesten“, d.h. am leistungsfähigsten Wettbewerber. Es wird angestrebt, die Kennzahlen des Klassenbesten zu erreichen und auf lange Sicht eventuell sogar zu überholen. Bei einer ständigen Aktualisierung des Kennzahlensystems ist ein kontinuierlicher Soll-Ist-Vergleich möglich. Damit kann der Erfolg von Maßnahmen zur Verbesserung von Prozessen, Ressourcennutzung oder Produktkosten kontrolliert werden.

 

 

 

 

 

 

Beratungs- Unterstützungsleistungen /   consulting

 

Die Abgabe und Erörterung von Handlungsempfehlungen durch Sachverständige. Diese haben bei der Beratung von den Zielsetzungen des Kunden und von relevanten Theorien unter Einbeziehung der individuellen Entscheidungssituation des Auftraggebers auszugehen.

Die Berufsbezeichnung Berater ist nicht geschützt.

 

siehe auch: Engineering , Planung , Projektmanagement 

 

 

 

 

 

Betreibermodell / Betreiber  /   contracting / contractor

 

Das Betreibermodell ist eine Form des internationalen Anlagengeschäfts mit Komplettlösungen zumeist hoch technischer Systeme. Die Projekte bzw. Dienstleistungen umfassen neben Planung, Bau und Finanzierung der Anlage Betrieb und Vermarktung des Outputs des Systems.

Häufig anzutreffen ist der private Betrieb von Einrichtungen der Infrastruktur, häufig in Form eines Joint Ventures zwischen Privatunternehmen und öffentlicher Körperschaft (Public Private Partnership). Verbreitet im kommunalen Bereich, z.B. Abfallentsorgung.

Aus Sicht der Auftraggeber sind es neben dem Bedarf an komplexen technischen Nebenprodukten bzw. Systemen, Anlagen und Maschinen insbesondere die Fragen der Finanzierung, die Betreibermodelle attraktiv machen. Zunehmend erscheint der Einkauf von Fachkompetenz mit der Einbindung des fremden Betreibers als einzig gangbarer Weg zur Realisierung von komplexen Problemlösungen.

Dem Betreibermodell als Dienstleistung stehen Risiken entgegen, die wegen der Komplexität und Ungewissheit dieser Aktivitäten einer sorgfältigen Prüfung vor Ort unterzogen werden müssen.

 

siehe auch: Contracting  

 

 

 

 

 

Betriebsdatenerfassung BDE  /   Production Data Acquisition

 

Betriebsdatenerfassung: System, das Personal-, Zeiterfassungs- und Maschinendaten registriert und verwaltet.

 

 

 

 

 

 

 

Betriebssicherheit  /        a) reliability (of operation)

                                             b) operational Safety

 

a) Betriebssicherheit ist der störungsfreie und anwendungssichere Betrieb eines Gerätes oder Fahrzeugs. Es muss während der Betriebsdauer eine störungsfreie Funktion aufweisen und von ihm darf bei bestimmungsgemäßem Gebrauch keine Gefahr für den Anwender ausgehen.

b) Von Betriebssicherheit wird außerdem im Zusammenhang mit der Sicherheit von Arbeitsstätten in privaten oder öffentlichen Betrieben im Sinne der geltenden arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen gesprochen.

 

 

 

 

 

 

Burn-In-Test           

 

Test für den Dauerbetrieb, ist der Zeitraum in dem geprüft wird, ob Apparate oder Bauteile fehlerhaft sind. Ein "burn in" wird oft unter extremer Belastung des zu prüfenden Teiles durchgeführt, z. B. mit starken Temperaturschwankungen innerhalb des spezifizierten Bereiches.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

C

 

 

 

 

 

 

CAFM  /   Computer Aided Facility Management

 

Computer Aided Facility Management: Computergestützter unternehmerischer Prozeß, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung bei Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (facilities) und unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zum Ziel hat.

 

 

 

 

 

 

 

CE  /   EU

 

CE steht für Communauté Européenne (frz.), d.h. Europäische Gemeinschaft

 

 

 

 

 

 

 

CEN  /   European Committee for Standardization

 

CEN steht für Comité Européen de Normalisation (frz.), d.h. Europäisches Komitee für Normung (engl. European Committee for Standardization). CEN zeichnet verantwortlich für europäische Normen in allen technischen Bereichen außer Elektrotechnik.

 

 

 

 

 

 

 

CE-Zeichen  /   CE-label

 

Mit dem CE-Zeichen bestätigt der Hersteller die Konformität mit den jeweiligen EG-Richtlinien über das Inverkehrbringen von Produkten innerhalb der Europäischen Union. Der Verkauf solcher Waren in der Europäischen Union darf durch die Behörden nicht verhindert werden.
Das CE-Zeichen ist eine gesetzliche Kennzeichnung und dient als „Warenpass“ für die Marktaufsichts-Behörden. Es ist kein Gütesiegel und darf nicht für Werbezwecke verwendet werden!

 

 

 

 

 

 

 

Checklisten /   checklists

 

Methode zur systematischen Gestaltung von Entscheidungsprozessen. Alle entscheidungsrelevanten Faktoren werden übersichtlich in Listen zusammengestellt.

In ähnlich gelagerten Entscheidungssituationen werden Checklisten als Hilfsmittel herangezogen und dabei ergänzt und korrigiert. Durch Kumulation von Erfahrungen entstehen Prüflisten, die alle für die Entscheidungssituation wesentlichen Faktoren enthalten. Problematisch ist die Bestimmung der jeweiligen Faktor-Entscheidungsgewichte

 

 

 

 

 

 

Contractor

 

Dienstleister und Anbieter von Betriebsführungsmodellen und Betreibermodellen zum Betrieb von Anlagen und Maschinen in der Produktion sowie zur Ausführung von technischen Dienstleistungen in Betriebsstätten des Auftraggebers.

Contracting bedeutet immer ein zeitlich begrenztes Outsourcing von Aufgaben und Risiken auf ein spezialisiertes Unternehmen

Eine Auswahl verschiedener Modelle des Contracting:

• Anlagen-Contracting, z.B. Energieliefer-Contracting

• Finanzierungs-Contracting oder Anlagenbau-Leasing

• Technisches Anlagenmanagement oder Betriebsführungs-Contracting

• Einspar-Contracting oder Performance-Contracting, z.B. Energiespar-Contracting

• Einspar-Contracting plus bauliche Sanierung

• Kombinations-Modelle, Kombinationen unterschiedlicher Contracting-Varianten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

D

 

 

 

 

 

 

Datenschutz  /   data protection / data privacy

 

Ziel des Datenschutzes ist der Schutz persönlicher Daten vor Missbrauch.

Der Schutz personenbezogener Daten stützt sich auf das Prinzip der informationellen Selbstbestimmung. Diese wurde im BVerfG-Urteil zur Volkszählung festgeschrieben. Geschützt werden muss dabei die Privatsphäre, d. h. Persönlichkeitsdaten bzw. Anonymität müssen gewahrt bleiben (Bundesdatenschutzgesetz).

 

siehe auch: Bundesdatenschutz­gesetz

 

 

 

 

 

Datensicherheit / Informationssicherheit /   data security

 

Als Informationssicherheit bezeichnet man Eigenschaften von informationsverarbeitenden und -lagernden Systemen, welche die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen. Informationssicherheit dient dem Schutz vor Gefahren bzw. Bedrohungen, der Vermeidung von Schäden und der Minimierung von Risiken.

Informationssicherheit (auch Datensicherheit); bezieht sich auf alle relevanten Informationen einer Organisation oder eines Unternehmens einschließlich personenbezogener Daten.

• Vertraulichkeit:
Daten dürfen lediglich von autorisierten Benutzern gelesen bzw. modifiziert werden, dies gilt sowohl beim Zugriff auf gespeicherte Daten wie auch während der Datenübertragung.

• Integrität:
Daten dürfen nicht unbemerkt verändert werden, resp. es müssen alle Änderungen nachvollziehbar sein.

• Verfügbarkeit:
Verhinderung von Systemausfällen; der Zugriff auf Daten muss innerhalb eines vereinbarten Zeitrahmens gewährleistet werden.

 

siehe auch: Datenschutz , ISO/IEC Standard-Reihe 2700x ,  ISO/IEC 15408, DIN NIA-01-27 IT-Sicherheitsverfahren

 

 

 

 

 

Demontage /   dismantling

Demontage bedeutet den Abbau von Maschinen und Anlagen. Dabei stellen Industrieservice-Unternehmen beim Abbau eine exakte Kennzeichnung aller Teile und Schnittstellen sicher, so dass die spätere Remontage reibungslos verläuft oder führen im Falle einer Anlagenentsorgung für alle notwendigen Rückbauarbeiten durch.

Der Industrieunternehmen kann sich bei einmaligen Projekten auf die Kompetenz der Service-Dienstleister verlassen.

 

siehe auch: Industriemontage      

 

 

 

 

 

Diagnose (offline / online)  /   Diagnosis (offline / online)

 

offline
Hardware-technische Realisierung der Maschinen- und Anlagendiagnose, die durch ein mobiles Diagnosesystem gekennzeichnet ist. Anmerkung: Die Mess-Signale werden mittels eines transportablen Messgerätes (Datensammler, Datalogger) aufgenommen und entweder abgelesen oder gespeichert und auf den stationären Diagnoserechner übertragen. Dabei kann die Sensorik fest installiert sein (semi-online) oder ambulanter Teil eines Datensammlers sein.

online
Hardwaretechnische Realisierung der Maschinen- und Anlagendiagnose, die durch ein stationäres Diagnosesystem gekennzeichnet ist. Anmerkung: Basis ist eine fest installierte, ständig mit den Auswerteeinheiten bzw. dem Diagnoserechner verbundene Sensorik. Dabei muss das Diagnosesignal nicht unbedingt kontinuierlich ausgewertet werden, in vielen Fällen erfolgt auch nur eine vom Diagnosemanagement gesteuerte turnusmäßige Auswertung.

 

 

 

 

 

 

 

Dienstgütevereinbarung (DGV)  /   Service-Level-Agreement (SLA)

 

Der Begriff Dienstgütevereinbarung (DGV) oder Service-Level-Agreement (SLA) bezeichnet eine Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstleister, die wiederkehrende Dienstleistungen für den Auftraggeber in den Kontrollmöglichkeiten transparenter gestaltet, wie etwa der zugesicherten Reaktionszeit, Umfang, Schnelligkeit und Kosten. Wichtiger Bestandteil ist hierbei die Dienstgüte (Service-Level).
Zu unterscheiden sind OLA und SLA. Der SLA ist eine vertragliche Vereinbarung zum Endkunden und der OLA eine firmeninterne Vereinbarung.

Charakteristisch für ein SLA ist, dass der Dienstleister jeden relevanten Dienstleistungsparameter unaufgefordert in verschiedenen Gütestufen (Levels) anbietet, aus welcher der Auftraggeber unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten auswählen muss.

Bei einem klassischen Dienstleistungsvertrag offenbart der Dienstleister diese Vertragsgestaltungsmöglichkeiten nicht.

 

siehe auch: WVIS Mustervertrag

 

 

 

 

 

Dienstleistung  /   Service

Die durch Tätigkeiten an der Schnittstelle zwischen Lieferant und Kunde sowie durch den Lieferanten intern erbrachten Ergebnisse zur Erfüllung der Erfordernisse des Kunden.

Die Dienstleistung unterscheidet sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht von der Sachleistung. Sie ist nicht lagerbar, selten übertragbar (Immaterialität) und benötigt einen externen Faktor. Ihre Erzeugung und der Verbrauch fallen meist zeitlich zusammen (Uno-actu-Prinzip).

Die Güte der Dienstleistung bezeichnet man als Service-Qualität oder Dienstleistungsqualität

 

siehe auch: Service  Service-Qualität  Güte 

 

 

 

 

 

Dienstleistungsportfolio      /   Service portfolio

 

Umfang der im Industrieservice bzw. von den Dienstleistungsunternehmen angebotenen Leistungen.

Ein Umfangreiches Dienstleistungsportfolio sichert dem Kunden ein hohes Maß an Sicherheit um schnell auf betriebliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen reagieren zu können.

 

siehe auch: Gütezeichen Industrieanlagenservice RAL GZ 997

 

 

 

 

 

Dienstvertrag  /   service contract

Der Dienstvertrag ist die Grundlage aller Arbeitsverträge. Nicht nur das Arbeitsverhältnis, sondern grundsätzlich jede Dienstleistung wird in Deutschland vertraglich über den Dienstvertrag nach § 611 BGB behandelt. Neben dem Kauf-, dem Miet- und dem Werkvertrag ist der Dienstvertrag der häufigste Vertragstyp im Rechtsverkehr.
Der Dienstvertrag ist ein schuldrechtlicher Vertrag. Die Parteien des Vertrages heißen Dienstberechtigter (der Gläubiger der Dienstleistung) und Dienstverpflichteter (Schuldner). Geschuldet wird vom Dienstverpflichteten die Leistung, in Abgrenzung zum Werkvertrag jedoch nicht der Erfolg.

 

siehe auch: § 611 BGB

 

 

 

 

 

DIN                

Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. (Geschäftszeichen DIN) mit Sitz in Berlin ist die nationale Normungsorganisation in Deutschland. Der Verein entwickelt in Zusammenarbeit mit Handel, Industrie, Wissenschaft, Verbrauchern und Behörden technische Standards (Normen) zur Rationalisierung und Qualitätssicherung.

 

siehe auch: CEN  IEC  ISO 

 

 

 

 

 

Dokumenten Verwaltungs System / Document Management System

 

Ein Dokument Management System (kurz: "DMS") oder Dokumenten Verwaltungs System (kurz: "DVS") ist ein System (Hard- und/oder Software), zur Verwaltung von Dokumenten (Texten, Bildern) und Sicherung der Historie des Dokuments (z.B. Versionsmanagement).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E

 

 

 

 

 

e-Collaboration   /   e-Collaboration

e-Collaboration ist die Zusammenarbeit von Gruppen, Netzwerken oder Teams zur gemeinsamen Bearbeitung von Fachthemen und/oder zum Informations- und Wissensaustausch über Internet oder Intranet.

 

 

 

 

 

 

Effektivität  /   effectiveness

 

"Die richtigen Dinge tun". Maß für die Wirksamkeit bestimmter Maßnahmen. Die Effektivität vergleicht den erreichten Nutzen der erbrachten Leistungen (Ergebnis, Output) mit dem angestrebten Nutzen (Ziel).

 

 

 

 

 

 

Effizienz  /   efficiency

"Die Dinge richtig tun". Maß für die Wirtschaftlichkeit des Mitteleinsatzes. Die Effizienz setzt die Kosten der eingesetzten Mittel in Relation zur (gewichteten) Menge der erbrachten Leistungen mit definierter (Prozess-) Qualität.

 

 

 

 

 

 

Eichung  /   calibration

Eichung ist die Prüfung eines Messgerätes auf Einhaltung der zugrundeliegenden eichrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Eichfehlergrenzen. Als Messgerät kann dabei jedes einfache Gefäß mit Eichstrichen gelten.

Mit einem Stempel wird die Einhaltung für die Gültigkeitsdauer der Eichung bestätigt.

Eichungen werden in der Bundesrepublik Deutschland von den jeweiligen Landeseichämtern unter fachlicher Aufsicht durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

Einarbeitung von neuen Mitarbeitern,
Einweisung und Schulung des Personals

Auf Basis von elektronisch oder schriftlich erstellten Verfahrensanweisungen oder anderer geeigneter organisatorischer Prozessdarstellungen werden Mitarbeiter mit Ihren Aufgaben vertraut gemacht werden. Die Dokumentation sollte regelmäßig erfolgen.

 

siehe auch: Gütezeichen Industrieanlagenservice RAL GZ 997

 

 

 

 

 

Einsatz des eigenen Maschinen- und Werkzeugparks

Für die reibungslose und sichere Projektabwicklung sollte das Industrieservice-Unternehmen über einen eigenen Maschinen- und Werkzeugpark verfügen können.

Der Kunde sollte sichergehen können das der Industrieservice-Dienstleister nachweist, dass die Verfügbarkeit für den benötigten Gerätepark sichergestellt ist.

Industrieserviceunternehmen mit bestehender Gütesicherung können den Besitz eines Maschinen- und Werkzeugparks der regelmäßig geprüft wird, nachweisen.

 

siehe auch: Gütezeichen Industrieanlagenservice RAL GZ 997

 

 

 

 

 

Einsatzleiter  /   Dispatcher

 

Ein Dispatcher (engl. to dispatch = etwas erledigen, abschicken) ist ein Einsatzleiter, Koordinator, Zuteiler. Wörtlich „Schnell-Erlediger“.

 

 

 

 

 

 

Engineering

 

Engineering ist die Anwendung der Ingenieurwissenschaften in Bezug auf die Entwicklung, Planung und Umsetzung von Technologien, Projekten, Verfahren und Methoden.

Der Zweck von Planungsdienstleistungen besteht darin, eine realistische zielführende Vorgehensweise festzulegen. Diese Planung liefert Informationen für Entscheidungsträger, Ausführende und andere von der Planung Betroffene.

Die Ingenieurtechnische Betreuung rund um die Produktionsanlagen sowie Infrastruktureinrichtungen erhöht die Verfügbarkeit der Maschinen und Produktionsanlagen. Eine objektive Beratung liegt vor, wenn keine Herstellerbindung des Industrieservice-Unternehmens besteht. Dies sichert flexible und kostengünstige Lösungen. In enger Abstimmung mit dem Kunden erarbeiten Industrieservice-Unternehmen passgenaue Optimierungskonzepte und kümmern sich um den kompletten Projektablauf.

Durch die langjährige Betreuung von Produktionsanlagen kennen Industrieservice-Unternehmen die Kern- und Nebenprozesse der Produktion. Sie bieten jederzeit ganzheitliche Lösungen an und erweitern mit dem Engineering das gewerkeübergreifende Leistungsspektrum.

Beispiele für ein Engineering-Dienstleistungsportfolio:

- Erarbeitung, Umsetzung von maschinen-, verfahrens- und arbeitssicherheitstechnischen Verbesserungen

- Dokumentation und Sicherheitsanalysen

- Wahrnehmung von Betreiberpflichten

- Fehler- und Schwachstellenanalyse

- Technische Betriebsführung

- Anlagenoptimierung zur Erhöhung der Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit von Anlagen und Infrastruktureinrichtungen

- Durchführung konstruktiver oder betriebstechnischer Entwicklungsarbeiten

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnisorientiert  /   results-oriented

 

In der Beschreibung von ergebnisorientierten Dienstleistungen steht das zu erreichende Ergebnis/ die Qualität der auszuführenden Dienstleistung im Vordergrund. (Anlagenverfügbarkeit, Reinigungs­qualitäten, Budgeteinhaltung u.a.)

 

 

 

 

 

 

Ersatzteil  /   spare parts

 

Als Ersatzteil bezeichnet man Teile, die man bei defekten Geräten komplett tauschen kann, ohne sie dazu separat neu fertigen zu müssen.

Ersatzteile werden in der laufenden Produktion des Gerätes mit gefertigt und haben daher dieselbe Qualität wie das Originalteil.

siehe auch: DIN 31051

 

 

 

 

 

Ertüchtigung         

 

 

Die Ertüchtigung von bestehenden Industrieanlagen erhöht deren Effizienz und sorgt für den Betrieb einer Anlage nach dem anerkannten Stand der Technik. Sie umfasst verschiedene Aufgaben wie die Anlagenoptimierung, Instandhaltung bestehender und die Montage neuer Anlagenbauteile

 

siehe auch: Instandhaltung , Betriebsführung , Turnaround

 

 

 

 

 

 

 

 

F

 

 

 

 

 

Facility Management

 

Facility Management ist das Management von Sekundärprozessen. Facility Management deckt und optimiert die Bedarfe der Betreiber von Gebäuden und Einrichtungen durch Serviceleistungen mit einem ganzheitlichen Ansatz zur Betreuung von Gebäuden und Einrichtungen, wobei die Grundlagen der Betriebswirtschaft, der Architektur sowie der Verhaltens,- Rechts- und Ingenieur­wissenschaften zusammen wirken.

Für Facility Management gilt die Begriffsdefinition DIN EN 15221- Facility Management umfasst die Planung, Steuerung und Durchführung von Unterstützungsprozessen für die unterschiedlichsten Kernprozesse in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie in öffentlichen Organisationen und Einrichtungen.

 

siehe auch: DIN EN 15221 , Sekundärprozess , Gebäude- und Liegenschaftsmanagement , Assets

 

 

 

 

 

faire Entlohnung  /   fair pay

 

Es wird mindestens der gesetzliche bzw. tarifliche jeweils für die Branche gültige Mindestlohn gezahlt.

Eine Faire Entlohnung der Servicemitarbeiter ist ein wichtiger Aspekt für Unternehmen die sich z.B. im Rahmen bestehender Zertifizierungen entsprechende Selbstverpflichtungen auferlegt haben.

Faire Entlohnung ist ein nachhaltiger Aspekt und trägt zur Mitarbeiterbindung und Motivation bei. Gleichzeitig sichert sie die Akzeptanz des Industrieservice-Unternehmens in der Öffentlichkeit.

 

siehe auch: Gütezeichen Industrieanlagenservice RAL GZ 997

 

 

 

 

 

Fernwartung   /   Teleservice

 

(dt.: Fernwartung) Fernüberwachung von Anlagen sowie Ferndiagnose und -wartung. Durch ein Videokonferenzsystem erfolgt die kombinierte Übertragung von Bild, Ton und Daten über öffentliche (ISDN) und private Netze (LAN, WAN), so dass im Problemfall eine schnelle Fehleranalyse möglich ist. Erläuterung: Integrated Services Digital Network (ISDN), Local Area Network (LAN), Wide Area Network (WAN)

 

siehe auch: Fernüberwachung     

 

 

 

 

 

Fremdleistung

 

Fremdleistungen sind Leistungen, die ein Unternehmen einkaufen kann, um die eigene Handelsware herstellen zu können. Die Leistungen beschränken sich dabei nicht nur auf Rohstoffe, oder Handelswaren, sondern auch auf Kapital, Dienstleistungen, oder das Wissen der Mitarbeiter.

 

siehe auch: Eigenleistung , Dienstleistungen , Outsourcing 

 

 

 

 

 

Funktionsprüfung  /   functional test

 

Definition gemäß DIN EN 13306, 8.43:
"Tätigkeit nach Instandhaltungstätigkeiten zur Bestätigung, dass eine Einheit imstande ist, die geforderte Funktion zu erfüllen."
Anmerkung in  DIN EN 13306:
"Die Funktionsprüfung wird in der Regel nach einer anlagenbedingten Störung durchgeführt."

 

siehe auchDIN EN 13306, 8.43

 

 

 

 

 

 

 

 

G

 

 

 

 

 

Gebäudereinigung  /   Cleaning

 

Gebäudereinigung stellt Reinigungsprozesse für Immobilien sicher. Es handelt sich dabei um eine gewerbliche Tätigkeit, da das eingesetzte Personal – anders als in der Industriereinigung – in der Regel keine technische Anlagen oder Maschinen betreut, für deren Reinigung ein zusätzliches Fachwissen notwendig ist.

Leistungen der Gebäudereinigung sind:

- Unterhaltsreinigung

- Glas- & Fassadenreinigung

- Sonder- & Grundreinigung

- Lebensmittelhygiene

- Reinraumreinigung

Sobald die Reinigungsleistungen an Gebäuden in Produktionsbetrieben erbracht werden, wird eine integrierte fachübergreifende Abwicklung durch den Industrieservice gesichert.

 

 

 

 

 

 

 

Gewerk  /   unit

 

Handwerkliche und bautechnische Arbeiten beim Hausbau, zum Beispiel Erdarbeiten, Maurerarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten, Zimmererarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Klempnerarbeiten, Trockenbauarbeiten, Glaserarbeiten, Fensterarbeiten, Tischlerarbeiten.
Es gibt eine einheitliche Unterteilung der Gewerke in der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB). Im Teil C der VOB werden die allgemeinen technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen gewerkeweise beschrieben.

Im Bauwesen umfasst ein Gewerk dabei all die Arbeiten, die traditionell von einer Handwerkszunft durchgeführt wurden.

 

siehe auch: Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB)

 

 

 

 

 

GMP - Gute Management-Praxis  /   Good Management Practice

 

(dt.: gute Management-Praxis) Definition in Anlehnung an die EU-Öko-Audit-Verordnung (EMAS - Environmental Management and Audit Scheme): Gute Management-Praxis sind Handlungsgrundsätze eines Unternehmens, auf denen die Unternehmenspolitik beruht. Sie haben den gleichen Stellenwert wie das Ziel der kontinuierlichen Verbesserung. Anmerkung: Die Prozesse und Tätigkeiten eines Unternehmens werden regelmäßig daraufhin überprüft, ob sie diesen Grundsätzen und dem Grundsatz der kontinuierlichen Verbesserung entsprechen.

 

siehe auch: EMAS - Environmental Management and Audit Scheme

 

 

 

 

 

Großreparatur  /   general repair

 

(engl.: general repair) Für den Begriff Großreparatur gibt es keine einheitliche Definition. Er wird je nach Anwendungsbereich unterschiedliche aufgefasst.

Von einer Großreparatur sollte dann gesprochen werden, wenn die damit verbundenen Aktivitäten einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen, nicht regelmäßig, jährlich anfällt und die Kosten für die Gesamtmaßnahme relativ hoch sind (im Vergleich zu den üblichen Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungsaufwendungen)

 

 

 

 

 

Grundüberholung  /   overhaul

 

Definition gemäß DIN EN 13306, 8.71: Maßnahme nach Zerlegung einer Einheit und Reparatur oder Austausch der Komponenten, die sich dem Ende der Gebrauchsdauer nähern und/oder systematisch ausgetauscht werden sollten.

 

siehe auch: DIN EN 13306

 

 

 

 

 

 

 

 

H

 

 

 

 

 

 

Helpdesk  /   Helpdesk

 

Ein Helpdesk ist ein System zur Erfassung, Verfolgung und Lösung von Supportanfragen der Kunden für die Verbesserung der Qualität des Service, Eskalatations-Management, Know-how-Transfer an Kunden oder Partner etc.

Ein Helpdesk dient der kontinuierlichen Verbesserung in der Kundenbetreuung und Service

Im Rahmen der Globalisierung der Wirtschaft werden ein exzellentes Serviceangebot und eine hervorragende Serviceorganisation immer mehr zu entscheidenden Kriterien für den Unternehmenserfolg

 

 

 

Historisierung  /   historization

 

In der Informationstechnologie bedeutet Historisierung die Speicherung von Daten aus der Vergangenheit, die es ermöglicht auch im nachhinein Situationen zu analysieren, zu rekonstruieren und untereinander zu vergleichen. Voraussetzung hierfür ist, dass keine Daten überschrieben werden.

Entwicklungen und Situationen können analysiert,  rekonstruiert und untereinander vergliechen werden.

Historisierung dient der Transparenz in Projekten. Verfahrensabläufe sind so zu gestalten, dass keine Daten überschrieben werden.

 

 

 

Hochdruck Wasserstrahlanlage  /   High pressure water jet system

 

Oftmals werden Hochdruck-Wasserstrahlanlagen auch als Hochdruckwasserstrahlanlage bezeichnet. Sie werden eingesetzt für Reinigungs- und Schneidvorgänge.

Wasser wird bis zu einem Druck von 4000 bar komprimiert und je nach Anforderung durch eine Düse von 0,08 bis 0,04 mm Durchmesser gedrückt.

 

 

Hochdruck Wasserstrahlreinigungsanlage  /   High pressure water jet cleaning system

Reinigungs- und Oberflächenbehandlungssysteme. Hochdruckwasserstrahlanlagen entrosten Stahl, entfernen Altanstriche und helfen bei der Klinkerreinigung.

Die Systeme arbeitet mit Wasser (Leitungswasser oder VE-Wasser) als Reinigungsmedium im Kreislauf, ohne chemische Zusätze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

I

 

 

 

 

 

IEC   /   International Electrotechnical Commission

 

IEC ist das Kürzel für International Electrotechnical Commission und steht für das internationale Normierungsgremium mit Sitz in Genf für Normen im Bereich der Elektrotechnik und Elektronik.

 

 

 

 

 

 

IFMA  /   International Facility Management Association

 

International Facility Management Association

 

siehe auch Facility Management  GEFMA  MFA 

 

 

 

 

 

IH-Arbeitspläne  /   maintenance working plan

 

Instandhaltungsarbeitspläne beschreiben eine Folge von einzelnen Instandhaltungstätigkeiten, die in einem Betrieb immer wieder ausgeführt werden müssen.

Arbeitspläne werden verwendet, um diese wiederkehrenden Arbeitsabläufe zu standardisieren und um sie noch effektiver zu planen. Viele Hersteller liefern ihre technischen Objekte gleich mit IH-Arbeitsplänen aus; häufig werden die Arbeitspläne jedoch innerhalb der eigenen Firma erstellt.

Wenn IH-Arbeitspläne für planmäßige Instandhaltung verwendet werden, ergeben sich folgende Vorteile:

- verbesserte Ressourcenplanung

- verbesserte Produktionsplanung

- verbesserte Maschinenverfügbarkeit

 

 

 

IH-Instandhaltung  /   Maintenance

 

Instandhaltung ist der laufende Prozess der periodischen Pflege und der regelmäßigen Wartung des Betriebsvermögens wie Maschinen, Möbel und Gebäude (Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung). Nach DIN 31051 „Kombination aller technischen und administrativen Maßnahmen sowie Maßnahmen des Managements während des Lebenszyklus einer Betrachtungseinheit zur Erhaltung des funktionsfähigen Zustandes oder der Rückführung in diesen, so dass sie die geforderte Funktion erfüllen kann.“ DIN 31051, 4.1.1 (DIN EN 13306, 2.1)

 „Die Instandhaltung kann vollständig in die Grundmaßnahmen Wartung, Inspektion, Instandsetzung, Verbesserung, Schwachstellenanalyse unterteilt werden.“ DIN 31051, 4.1.1 (DIN EN 13306, 2.1)

 

siehe auch: DIN EN 13306

 

 

 

 

Inbetriebnahme  /   commissioning

 

Bei Neuanlagen: Einfahren, prüfen und Einjustieren einer Anlage beim Kunden mit dem Ziel, nach dem Nachweis der geforderten Leistungen die Abnahme durch den Kunden zu erreichen.
Nach Reparaturen: Nach jeder Reparatur bzw. Instandsetzung müssen die reparierten bzw. neu eingesetzten Anlagenteile in ihrer Funktion und ihrem richtigen Zusammenwirken mit der übrigen Anlage überprüft werden. Die dazu notwendigen Maßnahmen hängen von Art und Zustand der übrigen Anlage ab.

 

 

 

 

 

Indikatives Angebot  /   indicative offer

 

Mit dem indikativen Angebot wird insbesondere im Vergaberecht, ein unverbindliches erstes Angebot bezeichnet, das Bewerber in der sogenannten Dialogphase eines Vergabeverfahrens abgeben. Auf Basis dieser Angebote und den Bedürfnissen der vergebenden Stelle erarbeitet die vergebende Stelle dann mit den jeweiligen Bewerbern die Voraussetzungen für ein verbindliches Angebot aus.

 

 

 

 

 

Industriemontage  /   industrial assembly

 

Die Industriemontage umfasst sämtliche Montageleistungen für Industrie- bzw. Produktionsanlagen. Die Leistungen betreffen sowohl den Neuaufbau einer Anlage als auch die Verlagerung mit De- und Remontagen und Funktionsprüfung im Vorfeld der Inbetriebnahmen von technischen Anlagen. Das Leistungsspektrum der Industriemontage deckt alle Haupt- und Nebenprozesse sowie den Rohrleitungs- und Stahlbau ab..

 

siehe auch: Maschinenverlagerung     

 

 

 

 

 

Industriereinigung - Technische Reinigung /   industrial cleaning

 

(engl.: industrial cleaning) Die Industriereinigung umfasst u. a. die Reinigung von Werkstätten, Industrieanlagen, Messehallen und Maschinen, technischen Einrichtungen und Anlagen jeder Art sowie der Industrieverglasungen. Staub, Späne, Ölverschmutzungen und vielfältige Rückstände der Produktion müssen dabei beseitigt werden, oftmals unter Benutzung chemischer Mittel.

Die technische Reinigung findet an Maschinen und Anlagen der Produktion und des Produktionsumfeldes statt. Sie dient der Vermeidung von Rückständen und Ablagerungen. Diese Verschmutzungen beeinflussen die Qualität der Produkte und führen möglicherweise zu Anlagenausfällen, die den gesamten Produktionsprozess behindern.

Die technische Reinigung unterscheidet sich von gewerblichen Reinigungs­dienst­leistungen wie Gebäudereinigung bzw. der Unterhaltsreinigung von Gebäuden durch die notwendige Fachausbildung und Kenntnisse industrieller Produktionsprozesse.

 

Die Technische Reinigung umfasst: Manuelle Maschinenreinigung, Maschinelle Maschinenreinigung, Produktionsreinigung,

Moderne Reinigungstechniken sind: Wasserhöchstdruckreinigung, Saug- und Blastechnik, Strahltechnik, Trockeneisreinigung, Ultraschall

 

Die Reinigung der Produktionsanlagen und des Produktionsumfeldes stellt einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens dar. Je komplexer und komplizierter Maschinen und Anlagen sind, desto wichtiger ist es, dass nicht nur ihre Wartung, sondern vor auch ihre regelmäßige Reinigung von Spezialisten durchgeführt wird. Fachleute, die solche Maßnahmen schnell, kostengünstig und ohne größere Störeffekte durchführen.

Industrieserviceunternehmen sind Experten und kennen sich mit den verschiedensten Produktionstechniken aus. Sie wenden die jeweils richtige Methode für die schonende und umweltfreundliche Reinigung an. Industrieservice-Dienstleister erzielen beste Reinigungsergebnisse und stellen den schonenden Umgang mit den Oberflächen und den größtmöglichen Schutz der Umwelt sicher.

 

siehe auch: Gebäude­reinigung     

 

 

 

 

 

Industrieservice  /   industrial services

 

 

Industrieservice ist die Betreuung von Industrieanlagen bzw. Produktionsanlagen. Industrieservice für Produktionsbetriebe dient der Sicherstellung und Optimierung der Produktion in den unterschiedlichsten Branchen (z.B. Automobilbau, Maschinenbau, Chemie und Energie). Unter Industrieservice werden immer fachübergreifende Dienstleistungen mit mehreren Gewerken. im industriellen Umfeld verstanden.
Moderner Industrieservice ist ein wesentlicher Faktor der Standortsicherung und –entwicklung. Er umfasst den gesamten Lebenszyklus einer Produktionsanlage. Industrieservice sichert Qualität und Zuverlässigkeit. Er unterstützt die Unternehmen durch die Steigerung der  Effizienz und Verfügbarkeit technischer Anlagen. Industrieservice schafft Arbeit in vielfältigen technischen, gewerblichen und kaufmännischen Berufsfeldern. Die Industrieservice Branche bietet Ausbildung und interessante berufliche Perspektiven und trägt zur Zukunftsfähigkeit von Industriestandorten bei

 

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Infrastruktur  /   infrastructure

 

 (engl. infrastructure) Der Begriff der Infrastruktur stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Unterbau. Mit diesem Unterbau sind die Basiseinrichtungen einer Volkswirtschaft im engeren oder weiteren Sinne gemeint.
Der Sammelbegriff Infrastruktur bezeichnet alle langlebigen Grundeinrichtungen personeller, materieller und institutioneller Art, die das Funktionieren einer arbeitsteiligen Volkswirtschaft garantieren.(Quelle: www.tzdo.de)

siehe auch: www.tzdo.de , http://wip.tu-berlin.de/de/lehre/infra_vk

 

Inliner-Sanierung (von Kanälen)  /   inlining

 

Grabenlose Instandsetzungstechnik für defekte Kanäle. Dabei wird ein Kunststoffschlauch in den Kanal eingeführt, der später durch chemische Zusätze aushärtet. Dadurch wird ein Rohr im Rohr installiert, der eventuelle Undichtigkeiten des äußeren Rohres bes

 

 

 

 

 

Inspektion  /   inspection

 

Maßnahmen zur Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustandes einer Betrachtungseinheit einschließlich der Bestimmung der Ursachen der Abnutzung und dem Ableiten der notwendigen Konsequenzen für eine künftige Nutzung.

siehe auch: DIN 31051

 

 

 

 

 

Instandsetzung  /   repair

 

Maßnahmen zur Rückführung einer Betrachtungseinheit in den funktionsfähigen Zustand, mit Ausnahme von Verbesserungen.

 

siehe auch: DIN 31051,

 

 

 

 

 

Integration  /   integration

 

Die vertikale Integration ist eine Organisationsform, die es ermöglichen soll, Wertschöpfungsketten zu optimieren. Sie beinhaltet den Zusammenschluss von Unternehmen verschiedener Produktions- oder Handelsstufen eines Produktes. Damit soll eine Verbesserung der innerbetrieblichen Geschäftsprozesse erreicht werden.

Innerhalb eines Wirtschaftsunternehmens versteht man unter horizontaler Integration den optimierten Informations- und Materialfluss verschiedener Abteilungen auf einer Hierarchieebene.

 

 

ISO

 

Abkürzung für "International Organization for Standardization". Diese Institution koordiniert die Normung international.

 

 

 

 

 

 

J

 

 

 

 

 

JIT  /   Just in time

 

Just-In-Time, übersetzt ungefähr "zu richtigen Zeit". Methode, etwas dann erst zur Verfügung zu stellen, wenn es gebraucht wird. Z.B. Statt Montageteile zuvor einzulagern direkt zeitgerecht an Montageband zu liefern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

K

 

 

 

 

 

Kalibrierung  /   calibration

 

Unter Kalibrierung versteht man allgemein das genaue Anpassen bzw. Maßnehmen eines Prozesses oder Werkstücks an bestimmte Vorgaben. Im Computerbereich werden Kalibrierungen an verschiedenen Stellen eingesetzt, um Geräte oder Programme an bestimmte Vorgaben, z. B. Farbreinheit, anzupassen.

 

 

 

 

 

 

Kanalreinigung  /   sewer cleaning

 

Reinigung von Kanälen, Rohrleitungen im wesentlichen. durch Wasserstrahlhochdrucktechnik

 

 

 

 

 

 

Kanalsanierung  /   sewer repair

 

Instandsetzung von defekten, undichten Kanälen

 

 

 

 

 

 

Kanal-TV /   sewer TV

 

Verfahren zur Inspektion von nicht begehbaren Kanälen, Rohrleitungen, Behältern. Objekt wird per ferngesteuerter Videokamera untersucht. Auswertung durch Sichtung der z.B. auf CD gespeicherten Kamerabefahrung. (Bildmaterial kann zur Verfügung gestellt wer

 

 

 

 

 

 

Kernprozesse, Primärprozesse /   Core processes

 

Der Begriff "Kernprozess" stammt aus dem Prozessmanagement und dem Qualitätsmanagement. Er wird auch in der Betriebswirtschaftslehre verwendet.

Im Prozessmanagement steht der Kundenwunsch und dessen Erfüllung durch den Kernprozess im Mittelpunkt. Ein Unternehmen wird als Bündel von Kernprozessen verstanden, deren Sinn und Zweck die Erfüllung der Kundenanforderungen sind.

Kernprozesse integrieren alle dafür erforderlichen Teilprozesse.

 

 

 

 

 

 

Kontinuierlicher Verbesserungs Prozess (KVP) / Continous Improvement Process (CIP)

 

(engl.: continous improvement) Das Prinzip des KVP geht zurück auf die Unternehmens­philosophie von Deming, der Verbesserung als einen permanenten Prozess verstand, den er im so genannten Deming-Kreis oder PDCA-Zyklus veranschaulichte.
KVP wird mit gleicher inhaltlicher Bedeutung im englischen Sprachraum mit Continous Improvement Process (CIP) und in Japan mit KAIZEN bezeichnet.(Quelle: www.go-cert.de)
Es beschreibt den kontinuierlichen Verbesserungsprozess sowohl in der Produktion als auch in der Administration. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz. Wichtig dabei ist die Nutzung des kreativen Potenzials der Mitarbeiter, um kontinuierliche Verbesserungen der Abläufe, der Qualität, der Produkte, des Services, der Kundenorientierung etc. zu erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

L

 

 

 

 

 

Lagerlogistik  /   warehousing /warehouse logistics

Die Organisation der Lagerhaltung innerhalb eines Lagers oder auch mehrerer verbundener Lager.

 

 

 

 

 

 

Lebenszyklus, Lebenskreislauf  /   Life Cycle

 

Zeitbereich, beginnend mit der Einführung der Produktidee und endend mit der Entsorgung einer Einheit. Erläuterung: Keine Maschine/Anlage hält ewig, und zwischen erster Produktidee und Entsorgung passiert eine Menge. Die Eigendynamik des Wettbewerbes fordert, dass die Instandhaltungsstrategien und -maßnahmen im Verlauf der Lebenszeit einer Maschine/Anlage den Gegebenheiten angepasst werden.

 

siehe auch: DIN EN 13306, 9.18

 

 

 

 

 

Lebenszykluskosten, Lebenskreislaufkosten /   LCC ( Life Cycle Cost )

 

(dt.: Lebenszykluskosten, Lebenskreislaufkosten) Definition gemäß: Alle Kosten, die während des Lebenszyklus einer Einheit auftreten. Erläuterung: Die Analyse von Lebenszykluskosten ermöglicht es, ein Produkt entlang seinem gesamten Le-bensweg (von der Idee über die Entwicklung bis zur Entsorgung) ökonomisch zu optimieren. Dadurch können Kostentreiber bzw. Kostensenkungspotentiale identifiziert werden. Beispielsweise kann es aufgrund einer instand-haltungsarmen und instandhaltungsgerechten Konstruktion zu beträchtlichen Einsparungen kommen

 

siehe auch: DIN EN 13306, 11.1

LOI Absichtserklärung  /   Letter Of Intent

 

Abkürzung für Letter Of Intent und bezeichnet eine Absichtserklärung. Die Absichtserklärung ist zwar rechtlich unverbindlich, soll jedoch die moralische und psychologische Bedeutung der Transaktion unterstreichen und kann z.B. im Bereich des Unternehmenskaufs folgende Punkte umfassen:

 

siehe auch: Absichtserklärung ; Due Diligence , Dealbreaker 

 

 

 

 

 

Luftförderanlage  /   Air conveyor system

 

Sauganlage z.B. auf LKW-Basis zur Aufnahme von Staub, Schüttgütern u.ä. (Bildmaterial kann zur Verfügung gestellt werden)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

M

 

 

 

 

 

Machbarkeitsanalyse  /   feasibility analysis

 

Feststellung, ob ein Projekt machbar ist. Der Auftragnehmer muss die Aufgabe grob analysieren, dazu sind Rückfragen und Beschaffung von Hintergrundinformationen notwendig, Qualitätsmerkmale sollen ermittelt, Lösungsideen skiziert und Risiken abgeschätzt werden. Mit dieser Methode werden die Erfolgsaussichten eines Projektes geklärt.

 

 

 

 

 

Maschine /   engine, machine

 

(engl.: engine, machine) Als Maschine wird nach der Maschinenrichtlinie eine Gesamtheit miteinander verbundener Teile verstanden, von denen mindestens eines beweglich ist.
Anmerkung: Neben mechanischen Komponenten gehören auch Betätigungs-, Steuer- und Energiekomponenten zu einer Maschine.

 

siehe auch: Maschinenrichtlinie

 

 

 

 

 

Maschinenverlagerung /   machine transfer

 

Die Maschinenverlagerung beginnt mit der Vermessung der Anlagen am alten Standort. Weitere Schritte sind die Kennzeichnung, Demontage, Verpackung und Transport bis hin zur Remontage am neuen Standort. Sie endet mit dem Anschluss an alle Versorgungssysteme, der Funktionsprüfung und der Erstellung einer Dokumentation.

 

siehe auch: Industriemontage

 

 

Mitarbeiterbetreuung /   personnel development / personnel management

 

Im Rahmen einer Nachhaltigen Unternehmenspolitik, gewinnt auch die Mitarbeiterbetreuung an Bedeutung. Die stetige Betreuung der Mitarbeiter umfasst die Erstellung von individuellen Aus- und Weiterbildungsplänen bzw. einer individuellen Karriereplanung im Unternehmen. Durch die intensive Betreuung wird auch die ordnungsgemäße Einweisung sowie der Erwerb besonderer Fachkunde im Unternehmen organisiert und sichergestellt. Sie ist in der Regel Bestandteil besonderer Programme des HSEQ-Bereichs im Serviceunternehmen. Diese Programme zielen auf kontinuierliche Verbesserungen ab und sollten auf konkrete Maßnahmen gestützt werden.Denn für den nachhaltigen Projekterfolg ist der Einsatz von qualifizierten, kompetenten Industrieservice-Personal besonders wichtig.

 

siehe auch: Einarbeitung , Aus- und Weiterbildung   

 

 

 

 

 

MCBF - Mean Cycles Between Failures

 

(dt.: mittlere Zyklenzahl zwischen zwei Ausfällen) Mittlere (Schalt-) Zyklenzahl zwischen zwei Ausfällen

 

 

 

 

 

 

MCDT - Mean Corrective Downtime

 

(dt.: mittlere Ausfallzeit auf Grund von Instandsetzung) Mittlere Ausfallzeit des Systems auf Grund von Instandsetzung

 

 

 

 

 

 

MDBT - Mean Distance Between Failures

 

(dt.: mittlere Strecke zwischen zwei Ausfällen) Mittlere Strecke zwischen zwei Ausfällen

 

 

 

 

 

MDE 

 

1) Maschinendatenerfassung
2) Mobile Datenerfassung

 

 

 

 

 

 

MDT –Mean Down Time

 

(dt.: mittlere Ausfallzeit) Die mittlere Ausfallzeit setzt sich zusammen aus der mittleren Fehlererkennungszeit, der mittleren Instandset-zungszeit (MTTR) und der mittleren logistischen Verzö-gerungszeit, die sich wiederum aus den Wartezeiten auf Ersatzteile, Transportzeiten, Wartezeiten aufgrund von Kapazitätsengpässen in der Instandhaltung und admi-nistrativen Verlustzeiten zusammensetzt. Anmerkung: Unter der Fehlererkennungszeit wird die Zeit für die Suche nach der Fehlerursache verstanden

 

 

 

 

 

 

MFDT - Mean Failure Detection Time

 

(dt.: mittlere Fehlerentdeckungszeit) Mittlere Zeitdauer für die Entdeckung eines Fehlers

 

 

 

 

 

 

MIS - Management Information System

 

Das Management Information System liefert dem oberen Management für die Betriebsführung wichtige, meist grafisch aufbereitete Kenngrößen. Das MIS basiert dabei zumeist auf einer Data Warehouse-Technologie und dient als Entscheidungs-Tool.

 

 

 

 

 

 

MMH - Mean Maintenance Hours

 

(dt.: mittlere Instandhaltungsdauer in Stunden) Für eine Instandhaltungstätigkeit benötigte Mannstunden

 

 

 

 

 

 

Montage und Fertigung  /   assembly

 

Als Montage in der industriellen Fertigung bezeichnet man den planmäßigen Zusammenbau von Bauteilen und/oder Baugruppen (Modulen) zu Erzeugnissen (Produkten) bzw. zu Baugruppen höherer Erzeugnisebenen.

Die Umkehrung der Montage ist die Demontage mit entsprechenden Demontagetechniken.

Die wesentlichen Teiloperationen eines Montageprozesses sind:

-   Fügen (z. B. Schweißen)

-   Handhaben (z. B. Greifen)

-   Kontrollieren (z. B. Messen)

-   Justieren (z. B. Einstellen)

-   Sonderoperationen (z. B. Reinigen)

 

Die Montage bildet neben den Bereichen Arbeitsvorbereitung, Teilefertigung/-bearbeitung und Fertigungssteuerung einen Teil des Produktionssystems eines Industriebetriebes.

Die Montage wird in zwei Arten unterschieden:

-   Primärmontage ist das Fügen der Bauteile. Primärmontagevorgänge sind alle Vorgänge, die der Wertschöpfung eines Produktes während des Montagevorganges dienen.

-   Sekundärmontage umfasst das Handhaben, Kontrollieren, Justieren und Sonderoperationen. Sekundärmontagevorgänge (SMV) sind -abhängig vom gewählten Montageprinzip- alle notwendigen Vorgänge die Aufwendungen an Zeit, Information und Energie darstellen, ohne eine Wertschöpfung des Produktes zu bewirken.

 

siehe auch: Industriemontage , Kernprozess , Nebenprozess 

 

 

 

 

 

 

MPDT - Mean Preventive

 

(dt.: mittlere Ausfallzeit auf Grund von Wartung)

 

 

 

 

 

 

MRO - Bedarfe

 

MRO steht für Maintenance, Repair and Operations. MRO-Bedarfe sind die sog. "indirekten Bedarfe" in der Produktion eines Industriebetriebes. Diese Bedarfsgüter gehen im Gegensatz zum Fertigungsmaterial nicht substantiell in die Produkte ein: neben Instandhaltungsmaterial und Ersatzteilen sind dies insbesondere Betriebsstoffe und sonstige Prozessbedarfe wie schnellverschleißende Werkzeuge und Vorrichtungen. Typische Beispiele sind auch Büromaterial oder Hygienepapiere. (Quelle: www.wikipedia.de)

 

 

 

 

 

 

MTBF - Mean Time Between Failure

 

(engl.: Mean Time Between Failure) ist die mittlere Zeitdauer zwischen zwei Fehlern. MTBF dient als Maß für die Zuverlässigkeit von Geräten oder Anlagen. Je höher der MTBF-Wert, desto zuverlässiger sollte das Gerät sein. Ein Gerät mit einer MTBF von 100 Stunden wird also wahrscheinlich eher kaputt gehen als ein ansonsten gleichartiges Gerät mit einer MTBF von 1.000 Stunden. MTBF ist die Summe von MTTF(mean time to failure) und MTTR (mean time to repair).

 

 

 

 

MTBF- Mean Time Between Failure

 

siehe Ausfallrate: Die Ausfallrate wird entweder als mittlere Zeit zwischen zwei Fehlern (englisch: Mean Time between Failure = MTBF, oder Mean Time to Failure = MTTF) in Stunden oder als deren Kehrwert, der Fehleranzahl (englisch: Failure in Time = FIT) innerhalb eines Zeitraums von 109 Stunden angegeben.

 

siehe auch Ausfallrate     

 

 

 

 

MTTF - Mean Time To Failure

 

engl.: Mean Time To Failure ist die mathematisch berechnete Durchschnittszeit, die aussagt, wann eine Komponente das nächste mal voraussichtlich ausfällt.

 

 

 

 

MTTR - Mean Time To Repair

 

engl.: Mean Time To Repair beschreibt die mittlere Zeitdauer zwischen dem Auftreten eines Fehlers in einem Gerät oder System und der Behebung des Fehlers.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

N

 

 

 

 

 

Nachhaltige Personalpolitik /   sustainable personnel policy

 

Zu einer nachhaltigen Personalpolitik zählen:

- Faire Entlohnung

- stetige Betreuung der Mitarbeiter

- eigene Ausbildung

- Weiterbildungskonzepte

- HSEQ-Programme zur kontinuierlichen Verbesserung

- Vorschlagwesen / Ideenmanagement

 

siehe auch: Faire Entlohnung , Mitarbeiterbetreuung ,  Aus- und Weiterbildung 

 

 

 

 

 

Nebenprozesse, Sekundärprozesse  /   secondary processes

 

Prozesse, die nicht zu den Kernaktivitäten eines Unternehmens gehören werden als Nebenprozesse bezeichnet. Sie sind technisch-ökonomisch mit dem Hauptproduktionsprozess verbunden. Entsprechen aber nicht dem Hauptzweck des Betriebes.

siehe auch: Facility Management

 

 

 

 

 

 

Neumontage  /   reassembly

 

Erstinstallation von Maschinen und Anlagen am Bestimmungsort. Die Leistung umfasst je nach der Servicetiefe auch die Verpackung, den Transport und Montage mit Funktionsprüfung. Das Industrieservice-Unternehmen kann sicherstellen, dass alle arbeitstechnischen Forderungen erfüllt und sämtliche notwendigen Genehmigungen eingeholt werden. Der Auftraggeber wird auf diese Weise von Koordinationsaufgaben sowie der Vorhaltung eigenen Personals und Geräts für Transport und Montage entlastet. Der Projektmanager des Auftraggebers kann sich auf die Überwachung der Montagetätigkeiten und die Übergabe an den Kunden konzentrieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

O

 

 

 

 

 

OEE - Overall Equipment Effectiveness

 

Overall Equipment Effectiveness (OEE) ist eine Kennzahl zur Untersuchung der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Sie ermittelt die tatsächliche Auslastung einer Maschine gegenüber ihrer theoretisch möglichen.

Die Effektivität einer Maschine hängt von mehreren Faktoren ab:

Die Leistungsrate (Performance Rate) gibt das Verhältnis von tatsächlich produzierten Teilen zu technisch möglichen pro Zeiteinheit an. (Die Maschine kann laut Hersteller 100 Teile pro Minute produzieren, aber in der Realität sind es nur 80 Teile pro Minute: 80%)

Die Nettoverfügbarkeit (Availability) bezeichnet das Verhältnis von Stillstandszeit zu möglicher Produktionszeit (maximal 365 Tage im Jahr).

Die Qualitätsrate (Quality Rate) misst den Anteil der Produkte, die verkauft werden können (= Produktionsmenge - Ausschuss).

 

Es sollte eine OEE von näherungsweise 100% angestrebt werden. In vielen Unternehmen gilt aber eine OEE von 85% schon als erstrebenswert.

Die wahre Stärke der OEE besteht darin, Verluste wie Umrüstungen, Störungen, kurze Betriebs-unterbrechungen, Geschwindigkeitsverluste und Ausschussteile aufzudecken und zu verstehen. Wenn man diese Verluste interpretieren kann, ist es leicht die OEE zu verbessern.

 

OEE = Tatsächlich gute Produktion / Theoretisch erzielbare Produktion

 

 

 

 

 

OLA - Operational Level Agreement

 

Ein Operational Level Agreement (OLA) ist eine Vereinbarung mit einer internen Service-Abteilung und enthält Absprachen über die Erbringung von definierten Services (IT- oder TK-Leistungen).
Der OLA spezifiziert Liefer- und Leistungsbeziehungen zwischen den beiden Parteien.

siehe auch: SLA

 

 

 

 

 

Ölanalyse  /   oil testing

 

Die Ölanalyse dient zur Beurteilung von Schmierstoffen. Veränderungen des Schmieröls während der Nutzung sollen so frühzeitig entdeckt und Abnutzung aufgrund verschlechterter Schmierleistung vermieden werden

 

 

 

 

 

 

OLAP

 

Online Analytical Processing erlaubt selektive Sichten auf Daten in mehreren Dimensionen wie, Zeitraum, Produkt, Region oder Kombinationen davon. Der Zweck ist es, Trends, Anomalien und Ursache-Wirkung-Prinzipien rasch aufzudecken. Die Multidimensionalität kann entweder physisch durch entsprechende Speichertechniken (MOLAP) oder nur virtuell auf der Basis relationaler Datenbanken ( Rolap ) erreicht werden.

 

 

 

 

 

 

OPE - Overall Process Effectiveness

 

(dt.: Gesamtprozesseffektivität) Die Gesamtprozesseffektivität kennzeichnet die Verluste (einschließlich planungsbasierter Verluste), die während des Betriebs einer Anlage auftreten. Anmerkung: Diese Kennzahl stellt eine sinnvolle Erweiterung von OEE dar, da sie bewusst auch planungsbasier-te Verluste einschließt.

 

 

 

 

 

 

Outsourcing

 

Im Rahmen von Lean Management versuchen Unternehmen durch Outsourcing (= Ausgliedern = Zukauf von Leistungen), sich auf ihren "schöpferischen Kern" zu reduzieren. Dadurch werden bisher hausinterne Serviceleistungen an Dienstleister fremdvergeben, die durch einen hohen Spezialisierungsgrad sehr effizient sind.

 

siehe auch: Ausgliederung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

P

 

 

 

 

 

PPS

 

Die Produktionsplanung und -steuerung, kurz PPS ist ein Grenzgebiet zwischen Betriebswirtschaftslehre, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und insbesondere der Wirtschaftsinformatik. Sie beschäftigt sich mit der operativen, zeitlichen, mengenmäßigen und wenn nötig auch räumlichen Planung, Steuerung und Kontrolle, damit zusammenhängend auch der Verwaltung aller Vorgänge, die bei der Produktion von Waren und Gütern notwendig sind.

 

 

 

 

 

Produktion

 

Produktion bezeichnet im engeren Sinne den Fertigungsprozess.

Bei der Produktion werden Roh- und Fertigstoffe, sog. Produktionsfaktoren, zu Halb- und Fertigfabrikaten verarbeitet, durch die Umwandlung findet eine Veredelung statt.

 

 

 

 

 

 

Produktionslogistik /   production logistics

 

Produktionslogistik widmet sich vorrangig dem Transport, der Sortierung und Sammlung sowie der Lagerung von Rohmaterialien und Zulieferprodukten, Produktionsmaterial und Reststoffen. Charakteristisch für die Dienstleistung ist, dass keine Veränderungen an den Gütern und Gegenständen vorgenommen werden.

Die Servicedienstleistung kann von der Annahme der Lieferung über die Zwischenlagerung und die taktgenaue Produktionsversorgung bis hin zum Versand des Fertigproduktes und die Sammlung und Fraktionierung von Reststoffen reichen.

 

 

 

 

 

 

Produktionsunterstützung  /   production support

 

 

Die Dienstleistung der Produktionsunterstützung wird nah am Kernprozess des Kunden –der Produktion erbracht. Ergänzend zur Produktionslogistik, wird an dieser Stelle Verantwortung für einen Teil des Wertschöpfungsprozesses am Kundenprodukt übernommen.

Es können Fertigungsschritte an allen Stellen der Wertschöpfungskette abgebildet werden. Es besteht auch die Möglichkeit Investitionen mit Hilfe des Industrieservice-Unternehmens zu tätigen. Der Vorteil für den Kunden ist, neben der Verzahnung mit anderen Dienstleistungen wie z.B.: der Instandhaltung oder des innerbetrieblichen Transportes, auch die Variabilisierung der Fixkosten. Alles zusammen führt dazu, das der Kunden bei gleicher Qualität wirtschaftlicher produzieren kann.

Die Produktionsunterstützung sollte auf einer langfristigen Beauftragung ausgerichtet sein um dem Industrieservice-Unternehmen Planungssicherheit zu geben. In der Vergangenheit haben sich aber auch kurzfristig angelegte Projekte z.B. bei Kapazitätsengpässen der Industrie bewährt.

 

siehe auch: Produktionslogistik     

 

 

 

 

 

Projekt  /   projects

 

Ein Projekt ist ein einmaliges, zeitlich befristetes Vorhaben mit einem spezifischen Ziel.

Dabei wirken sachliche, zeitliche, finanzielle und personelle Begrenzungen mit.

Eine projektorientierte Organisationsform und die Komplexität der Zusammenhänge sind weitere Merkmale eines Projekts.

 

 

 

 

 

 

Prozessorganisation   /   Process Ortganisation

 

Das Modell der Prozessorganisation ist ein System von Aktivitäten, die über einen durchgängigen Leistungsfluss miteinander verknüpft sind und in einer klar definierten Folgebeziehung zueinander stehen.

In einer Prozessorganisation ist ein Unternehmen nach durchgehenden Geschäftsprozessen modelliert.

 

siehe auch: Betriebliche Abläufe  Kernprozess  Nebenprozess 

 

 

 

 

 

Prüfung bzw. Revision eines Bereichs durch unabhängige Prüfer  /   Audit

 

Prüfung bzw. Revision eines Bereichs durch unabhängige Prüfer.

Prüfung der Wirksamkeit der Umsetzung eines Managementsystems im Betrieb.

Audits beziehen sich auf einzelne Produkte (Produkt-Audit/Ergebnisse) oder Verfahren (Verfahrens-Audit/Prozesse) oder komplexe Zusammenhänge (System-Audit/intern oder extern als Zertifizierung).

Grundlage sind Checklisten, Formblätter o.Ä.

Ein Audit ist die systematische, unabhängige Untersuchung einer Aktivität und deren Ergebnisse, durch die das Vorhandensein und die sachgerechte Anwendung spezifizierter Anforderungen beurteilt und dokumentiert werden.

Im Qualitätsmanagement dienen interne Audits der betrieblichen Selbstkontrolle und externe Audits als Prüfung durch die Zertifizierungsstelle. (EG-Öko-Audit-Verordnung, inklusive nationalem Umsetzungsrecht)

 

siehe auch Gütezeichen für Industrieanlagenservice RAL GZ 997

 

 

 

 

 

PSA - Persönliche Schutzausrüstung  /   Personal protective equipment

 

Zur persönlichen Schutzausrüstung zählt man: Schutzkleidung, Schutzhandhandschuhe, Hautschutz, Fußschutz, Kopfschutz, Augen- und Gesichtsschutz, Gehörschutz, Atemschutz, Sicherheitsgeschirre.

Bevor auf persönliche Schutzausrüstung zurückgegriffen wird, muss zunächst geprüft werden, ob sich Gefahren durch technische und/oder organisatorische Maßnahmen beseitigen lassen. Ist dies nicht oder nur zum Teil möglich, so hat der Unternehmer geeignete persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung zu stellen und diese in ordnungsgemäßem Zustand zu halten. Die Arbeitnehmer sind verpflichtet, die zur Verfügung gestellten persönlichen Schutzausrüstungen zu benutzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Q

 

 

 

 

 

R

 

 

 

 

 

Reparatur  /   repair

 

Physische Maßnahmen, die ausgeführt werden, um die geforderte Funktion einer fehlerhaften Einheit wiederherzustellen.

Reparatur ist jede an einem fehlerhaften Produkt mit dem Ziel auszuführende Maßnahme, um sicherzustellen, dass dieses die Forderungen für den beabsichtigten Gebrauch erfüllen wird, obwohl es die ursprünglich festgelegten Forderungen möglicherweise nicht erfüllt.

 

siehe auch: DIN EN 13306, 9.11

 

 

 

 

 

Revision  /   Revision

 

Eine umfassende Gruppe von Prüfungen und Maßnahmen zur Ertüchtigung des Standes von Verfügbarkeit und Sicherheit. Revisionen werden oft in vorgegebenen Zeitbereichen vorgenommen.

Eine Revision erfordert eine vollständige oder teilweise Zerlegung einer Einheit.

 

siehe auch: DIN EN 13306

 

 

 

 

 

Rohrleitungsbau  /   piping / piping construction

 

Rohrleitungsbau ermöglicht den Anschluss von Maschinen und Anlagen an die verschiedenen Medien wie Gas, Wasser, Luft. Arbeiten im Rohrleitungsbau sind fachgerecht durchzuführen. Beispielsweise sind Erfordernissen an das Material, Schweißverbindungen, Biegungen und Drücke zu berücksichtigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

S

 

 

 

 

 

Sachverständiger  /   expert

 

Ein Sachverständiger besitzt aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung besondere Kenntnisse auf dem Gebiet von prüfbedürftigen technischen Arbeitsmitteln. Er ist mit den einschlägigen Arbeitsschutzvorschriften, Richtlinien und Normen (z.B. DIN-Normen) so vertraut, dass er den arbeitssicheren Zustand von technischen Arbeitsmitteln (z.B. Krane, Druckbehälter) beurteilen kann. Er soll technische Arbeitsmittel prüfen und gutachterlich beurteilen können.

Ein Sachverständiger ist ein besonders ausgebildeter, amtlich anerkannter Sachkundiger. Als Sachverständige können z.B. Ingenieure der Technischen Überwachungsvereine oder andere Fachingenieure tätig werden

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Saugdrucktankwagen  /   suction pressure tank car

 

Fahrzeug speziell zur Aufnahme, Transport und Abgabe von z.B. flüssigen Sonderabfällen oder verbrauchten Ölen.

 

 

 

 

 

 

Schaden /   defect / fault / damage

 

Ein Schaden entsteht durch Veränderungen an einem Bauteil, durch die seine vorgesehene Funktion wesentlich beeinträchtigt oder unmöglich gemacht wird. Dabei wird zwischen zeitabhängigem und zeitunabhängigem Schaden unterschieden.
Zeitabhängiger Schaden (z.B. Verschleiß) liegt dann vor, wenn die Schadenursache annähernd gleichmäßig während der Bereitschafts- und Nutzungszeit wirkt.
Zeitunabhängiger Schaden (z.B. Überlastung) wird hingegen durch plötzliche, also zeitlich unbeständige Ursachen ausgelöst, die nur während einer nicht vorhersehbaren Zeit (z.B. gesamte Lebensdauer) wirken.

 

siehe auch: VDI 3822

 

 

 

 

 

Schulungen der Mitarbeiter /   Training

 

Neben der umfassenden Aus- und Weiterbildung ist es notwendig die Mitarbeiter im Industrieservice regelmäßig zu schulen. Themenschwerpunkte können sein:

- Sicherheit und Umwelt

- Kunden- und Beschwerdemanagement

- IT-Kenntnisse

- Bedienung von Maschinen und Geräten

Erfahrene und fachkundige Servicemitarbeiter können dem Auftraggeber kompetent Unterstützen.

 

siehe auch: Ausbildung  Weiterbildung , Fachkenntnisse 

 

 

 

 

 

Service

 

Als Resultat der fortschreitenden Anglisierung wird Kundendienst oft auch als Service (customer service oder customer care) bezeichnet oder als after sales service, wobei es um die Erfüllung von Kundenwünschen geht, die nach dem Verkauf eines Produktes bzw. eines Artikels oder einer Dienstleistung, vorgetragen werden:

- Reklamationen: Das Produkt funktioniert nicht richtig, ist beschädigt oder verfügt nicht über die zugesagten Eigenschaften, usw.

- Wartung: Es kann eine turnusmäßige Wartungsarbeit erforderlich sein, z. B. weil eine definierte Betriebsdauer oder Ähnliches erreicht wurde. Beispielsweise bei einem Fahrzeug.

- Reparatur: Es kann eine Reparatur erforderlich sein, weil eine Betriebsstörung eingetreten ist.

- Help-Desk: Der Kunde kann Unterstützung bei der Benutzung des Produkts benötigen, oder Fragen haben. In diesem Zusammenhang wird auch der Begriff „Help-Desk“ oder „User-Help-Desk“ verwendet.

- Ersatzteile/Zubehör: Der Kunde möchte eventuell Ersatzteile, Zubehör, Verbrauchsmaterial oder Ähnliches kaufen.

 

 

 

 

 

 

 

Stahlbau / Gerüstbau /   Scaffolding

 

Im Rahmen der Montage durchgeführte Arbeiten des Stahlbaus umfassen die Fertigung von Rampenschutzen, Tritten, Leitern und Geländern nach den vor Ort gegebenen Erfordernissen sowie die Anfertigung von Transportgestellen. 

 

 

 

 

 

 

 

Standortservice  /   Industrial Facility Services

 

In der produzierenden Industrie werden die Gebäudemanagement-Leistungen im Rahmen des Standortservices durch den Industrieservice mitangeboten.

Die Leistungen reichen je nach Branche und Unternehmen von der technischen Reinigung über die Maschinen-Instandhaltung und -Wartung bis hin zu Betreibermodellen. Auch Vormontage-Leistungen kommen hinzu.

 

 

 

 

 

 

Stillsetzung / Betriebsunterbrechung /   Shutdown

 

Für Instandhaltung und andere Zwecke zeitlich vorausgeplante Unterbrechung der Funktionserfüllung. Die Betriebsunterbrechung wird auch als Synonym für Stillsetzung verwendet.

 

siehe auch: DIN 31051

 

 

 

 

 

Stückliste

 

Eine Stückliste ist eine mengenmäßige Auflistung von Materialien, Teilen, oder Baugruppen, die zur Herstellung eines anderen Teiles benötigt werden. Stücklisteninformationen gehören zu den wichtigsten Datenstrukturen, die Fertigungsunternehmen vorhalten müssen.  Sie dienen letztlich dazu, die richtigen Materialien zu bestellen und/oder dem Lager zu entnehmen, wenn ein bestimmtes Produkt gefertigt werden soll. Es kann unterschieden werden: Konstruktionsstückliste, Baugruppenstückliste, Variantenstückliste.

 

 

 

 

 

 

Systemdienstleistung

 

Ganzheitliche Betrachtung von Sekundärprozessen, Bündelung und Verzahnnung zu einer wirtschaftlichen Gesamtdienstleistung, Dienstleistungen aus einer Hand, Übernahme von Prozessverantwortung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

T

 

 

 

 

 

TBF -  Time Between Failure

 

Ausfallabstand - "Zeit zwischen zwei aufeinander folgenden Ausfällen einer Einheit."

 

siehe auch: DIN EN 13306, 9.14

 

 

 

 

 

Technische Diagnostik

 

Technische Diagnostik bezeichnet die weitgehend demontagelose Erfassung und Bewertung des Abnutzungszustandes von Bauteilen, Baugruppen und Maschinen.

 

 

 

Telediagnose

 

(auch Ferndiagnose) Variante der Online- oder Offline-Diagnose, bei der die Signalübertragung vom Sensor bzw. vom Datensammler zum Diagnoserechner über eine größere Entfernung (vom Standort des Diagnoseobjektes zum Sitz des Diagnose-Ingenieurs, also z. B. auch eines Dienstleisters) erfolgt (z. B. über Medienkabel oder drahtlos).

 

siehe auch: Ferndiagnose     

 

 

 

 

 

TPM - Total Productive Maintenance

        - Total Productive Manufacturing

        - Total Productive Management

 

TPM steht im Original für Total Productive Maintenance. TPM wird im Sinne eines umfassenden Produktionssystems interpretiert. Hier können Parallelen zu Kaizen oder Lean Production gesehen werden.
Von der grundsätzlichen Idee her ist TPM ein Programm zur kontinuierlichen Verbesserung in allen Bereichen eines Unternehmens. Dabei geht es um das Aufdecken von Verlusten und Verschwendung mit dem Ziel von Null Defekten, Null Ausfällen, Null Qualitätsverlusten, Null Unfällen usw.

Der Hauptfokus liegt dabei im Bereich der Produktion.

 

 

 

 

 

 

 

Tribologie  /   Tribology

 

"Tribologie ist die Wissenschaft und Technik von aufeinander einwirkenden Oberflächen in Relativbewegung. Sie umfasst das Gesamtgebiet von Reibung und Verschleiß, einschließlich Schmierung, und schließt entsprechende Grenzflächenwechselwirkungen sowohl zwischen Festkörpern als auch zwischen Festkörpern und Flüssigkeiten oder Gasen ein."

siehe auch: DIN 50323, Teil 1

 

 

 

 

 

 

Trockeneisreinigung

 

Verfahren zur schonenden Entfernung von Schmutzanhaftungen auf Oberflächen. Dabei werden gefrorene Kohlendioxidpellets genutzt. Ein Vorteil z.B. im Vergleich zum Wasserstrahlhochdruck- oder Sandstrahlverfahren ist, das keine Entsorgung oder Behandlung des Strahlmediums notwendig ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

U

 

 

 

 

 

Unfallanalysen / accident analysis

 

Systematische Erfassung und Analyse aller Vorfälle im Unternehmen, die im Zusammenhang mit einem Unfall stehen. Ziel ist es kritische Situationen und Beinaheunfälle auszuwerten und durch gezielte Maßnahmen eine Entschärfung der Arbeitsbedingungen zu erreichen.

Untersucht werden Fragen:

Wie viele und welche Unfälle gab es im Betrieb in den letzten Jahren?

Gab es räumliche und zeitliche Häufungen, Schwerpunkte?

Auf Basis der Analysen können Unternehmensziele wie z.B. „Halbierung der Unfallzahlen“ oder „Null Unfälle“ definiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

Unfallhäufigkeit  /   frequency of accidents

 

Für die Statistische Auswertung werden Unfälle mit Arbeitsausfall erfasst, bei denen ein Mitarbeiter nicht an der auf das Unfallereignis folgenden Schicht die Tätigkeit wieder aufnimmt.

Die Anzahl der entsprechenden Unfälle wird mit den geleisteten Arbeitsstunden des Unternehmens ins Verhältnis zu 1.000.000 Arbeitsstunden gesetzt.

 

Ein Auftraggeber sollte darauf achten, dass das Industrieservice-Unternehmen eine Unfallhäufigkeit <= 10 im Mittel der letzten 3 Jahre nachweisen kann.

Das Unternehmen mit dem Gütezeichen Industrieanlagenservice messen das Unfallverhalten (inkl. Leiharbeitnehmer) und können eine Unfallhäufigkeit <= 10 im Mittel der letzten 3 Jahre nachweisen

 

siehe auch: Gütezeichen Industrieanlagenservice RAL GZ 997

 

 

 

 

 

 

 

 

V

 

 

 

 

 

Verbrauchsschmierung  /   consumotion lubrication

 

Verbrauchschmierung bezeichnet das ausschließliche Zuführen von Schmierstoff zur Schmierstelle. Die Zuführung kann manuell, halbautomatisch oder automatisch erfolgen.

 

 

 

 

 

 

Verfügbarkeit

 

Auch Anlagen- oder Maschinenverfügbarkeit: Prozentuale Betriebszeit der geplanten Laufzeit. Nach DIN 40042 gilt: „Die Verfügbarkeit ist die Wahrscheinlichkeit, ein System zu einem gegebenen Zeitpunkt in einem funktionsfähigen Zustand anzutreffen“.

 

Verfügbarkeit V = MTBF / (MTBF+MTTR)

 

siehe auch: DIN 40042

 

 

 

 

 

 

Vergleichsprüfung  /   cross validation

 

(engl.: cross validation) Auch: Quervergleich. Überprüfen eines Ergebnisses durch die nochmalige Durchführung eines Experiments

 

 

 

 

 

 

Verwaltung der Vermögenswerte /   Asset Management

 

Der Begriff Asset aus der Finanzwelt bezeichnet die Aktiv-Seite einer Bilanz, also das von einer Firma angelegte Vermögen: "asset" (engl.) = Vermögenswert, Aktivposten.

Im Sinne des Facility Managements verwaltet das Asset Management Inventar sowohl im physikalischen als auch im betriebswirtschaftlichen Sinne. Akquisitionskosten und laufender Support werden für zukünftigen Gebrauch festgehalten. Informationen zu den verschiedenen Garantiezeiten werden erfragt und erlauben deren Einsatz zur Kostenreduzierung. Zusätzlich werden Lizenzen dokumentiert und mit der tatsächlichen Nutzung verglichen.

Dienstleistungs- und Wartungsverträge mit Drittunternehmen werden zusammen mit den entsprechenden Aktivposten festgehalten

siehe auch: Facilitymanagement     

 

 

 

 

VOB/B

 

Die VOB/B ist ein vorformuliertes Klauselwerk, das dazu bestimmt ist, in Bauverträgen die Regelungen des hierfür anwendbaren gesetzlichen Werkvertragsrechts zu ergänzen und teilweise zu modifizieren.
Es handelt sich um Teil B der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) (früher: Verdingungsordnung für Bauleistungen). Der vollständige Titel des Teils B lautet "Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen".

 

siehe auch: VOB / Verdingungsordnung für Bauleistungen

 

 

 

 

 

 

 

 

W

 

 

 

 

 

Wartung  /   Servicing

 

Maßnahmen zur Verzögerung des Abbaus des vorhandenen Abnutzungsvorrates.

Unter Wartung wird allgemein die regelmäßige Pflege von Maschinen und Anlagen durch Reinigen, Schmieren, Imprägnieren, Konservieren, Anziehen von Schrauben, kleine Instandsetzungen etc. verstanden, um eine Minderung der Abnutzung und eine längere Erhaltung der Funktionstüchtigkeit der Anlagen zu erreichen. Wartungsmaßnahmen dienen damit auch der Reduzierung der technischen Ausfallzeit, der Gewährleistung der Arbeitssicherheit und dem Schutz der Umwelt.

 

siehe auch: DIN 31051

 

 

 

 

 

 

Wartungsmodul

 

Ein Teil/ Arbeitsplan mit Leistungen/ Inhalten einer geteilten Wartung. Zur Senkung von Stillstandsspitzen durch Instandhaltungsmaßnahmen, werden die Inhalte größerer Instandhaltungsmaßnahmen in kleinere Module zerlegt, die dann über einen längeren Zeitra

 

 

 

 

 

Wasser-/ Sand-Strahleinrichtung /   vapor-blast equipment

 

Im Gegensatz zu trockenen Strahlverfahren können durch Anwendung des Hochdruck-Wasserstrahls, welchem ein abrasives Medium (z.B. Quarzsand) durch Injektor beigemischt wird, Oberflächen zunderfrei gestrahlt werden, selbst an schwer zugänglichen Stellen wie z.B. an Schaufelfüßen, unter Deckblättern etc. Durch die fließende Eigenschaft des Wassers werden die abrasiven Bestandteile diesen Stellen zugeführt und zeigen die entsprechende Wirkung. Das Sandkorn wirkt nicht aggressiv, es hinterlässt keinen Schaden auf der Oberfläche, da es von einem Wasserfilm umgeben ist und sein Aufprall dadurch gedämpft wird.

Die Nassstrahlanwendung deckt einen vorhandenen Riss optisch auf und macht die Arbeit des Prüfers entsprechend einfacher. Je nach Anforderung können Rauhigkeitswerte z.B. an Schaufeloberflächen korrigiert werden, indem eine Verdichtung der Oberflächen mittels Wasser-/Glasperlenstrahls im Anschluss an die Reinigung und nach erfolgter Prüfung vorgenommen wird.

Im Vergleich zu trockenen Strahlverfahren, wie z.B. dem Glasperlen- oder Korund-Strahlverfahren, ist die Nassreinigung eine effektive und auch wirtschaftliche Lösung.

 

 

 

 

 

 

Wasserhochdruckpumpe

Gerät zur Erzeugung von hohen Drücken zur industriellen Reinigung mit Wasser. Durch den hohen Energieeintrag können auch feste Anbackungen an oder in Produktionsanlagen im Normalfall ohne Beschädigungen der zu reinigenden Anlage beseitigt werden.

 

 

 

 

 

 

Werklieferungsvertrag  /   supply agreement

 

Ein Werklieferungsvertrag besteht, wenn sich ein Unternehmer bei einem Vertrag verpflichtet, ein Werk aus einem von ihm beschafften Stoff herzustellen und zu liefern.
Anwendungsbeispiele für die Anwendung von Kaufrecht beim Werklieferungsvertrag sind Anfertigung von Gegenständen, die später beim Besteller eingearbeitet oder eingebaut werden sollen. Hauptanwendungsbereich für das Werkvertragsrecht sind die Arbeiten, die an unbeweglichen Sachen vorgenommen werden.

 

siehe auch: § 651 BGB , WVIS-Mustervertrag Industriservice

 

 

 

 

 

Werkvertrag

 

Beim Werkvertrag (§§ 631 ff. BGB) schuldet der Unternehmer dem Besteller die Herstellung eines Werkes, das heißt die Herbeiführung eines bestimmten Erfolges körperlicher oder nichtkörperlicher Art und der Besteller als Gegenleistung dem Unternehmer den Werklohn. Gegenstand typischer Werkverträge sind Bauarbeiten, Reparaturarbeiten, handwerkliche Tätigkeiten, Transportleistungen oder die Erstellung von Gutachten und Plänen.

 

siehe auch: § 631 BGB , WVIS-Mustervertrag Industrieservice

 

 

 

 

 

 

 

 

X

 

 

 

 

 

Y

 

 

 

 

 

Z

 

 

 

 

 

Zeitarbeitnehmer  /   temporary employe

Arbeitnehmerüberlassung bedeutet, dass in einem Betrieb Arbeitnehmer tätig werden, die von einem anderen Betrieb gewerbsmäßig zur Arbeitsleistung überlassen werden. Der Betrieb in dem sie tätig werden ist der Entleiher. Der andere Betrieb, der die Arbeitnehmer überlässt (verleiht), ist der Verleiher. Die betreffenden Arbeitnehmer werden Leiharbeitnehmer genannt. Obwohl die Leiharbeitnehmer fortwährend bei dem Verleiher unter Vertrag stehen, erhalten sie ihre Anweisungen von dem Entleiher. Die Leiharbeitnehmer arbeiten deshalb hinsichtlich des Arbeitsschutzes immer in der Verantwortung des Entleihers.

 

 

 

 

 

 

Zufriedenheitsanalysen /   customer satisfaction survey

 

Eine Kundenzufriedenheitsanalyse dient der Ermittlung der Zufriedenheit von Kunden mit den Produkten bzw. Dienstleistungen eines Unternehmens.

Für die Kundenzufriedenheit und deren Analyse spielt nicht nur die objektive Qualität der Dienstleistung eine Rolle, sondern die vom Kunden subjektiv wahrgenommene Qualität der Dienstleistung.

Grundlage der Kundenzufriedenheitsanalyse sind Kundenbefragungen, in denen sich die Kunden zum Unternehmen oder der Serviceleistung äußern und diese beurteilen. Die Bewertungen der Kunden werden dann der Zufriedenheitsanalyse unterzogen. Erfasst werden sollten, neben den projektbezogenen Daten z.B.:

- Die Termintreue der Dienstleistung

- Das Ergebnis der Dienstleistung

- Die Dokumentation des Projektes

- Die Kommunikation zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber

- Kundenorientierung der Mitarbeiter

- Umgang mit Reklamationen

 

 

 

 

 

 

Zuverlässigkeit  /   reliability

 

Zuverlässigkeit ist die Fähigkeit einer Betrachtungseinheit, innerhalb der vorgegebenen Grenzen denjenigen durch den Verwendungszweck bedingten Anforderungen zu genügen, die an das Verhalten ihrer Eigenschaften während einer gegebenen Zeitdauer gestellt sind.

 

siehe auch: DIN 40041

 

 

 

 

 

Verzeichnis

 

WVIS übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder die Berücksichtigung zwischenzeitlicher Änderungen.
Stand der Bearbeitung: 24.07.2014

 

 

 

 


A

Abgaswartung  /   maintenance during operation

After Sales Service

Anlagenoptimierung /   assembly optimisation

ANSI  /   American National Standards Institute

Ansprechpartner  /   contact / counterpart

APS  /   Advanced Planning System

Arbeitsplan  /   work schedule, working plan

Arbeitsplanung  /   work planning

Arbeitsplatzdokumentation /   Workplace documentation

Arbeitsstätten  /   workplace

Arbeitsvorbereitung     /   operations scheduling / process engineering

Aufmass  /   measurement of finished work

Ausbildung / Weiterbildung /   education and vocational education

Ausfallrate  /   failure rate

Ausgliederung, Auslagerung  /   Outsourcing

Außerbetriebnahme  /   tagout

Außerbetriebsetzung  /   decommissioning

B

Badewannenkurve  /   buth-tub life curve

Benchmark-Vergleich   /   benchmarking

Beratungs- Unterstützungsleistungen /   consulting

Betreibermodell / Betreiber  /   contracting / contractor

Betriebsdatenerfassung BDE  /   Production Data Acquisition

Betriebssicherheit  /        a) reliability (of operation)

Burn-In-Test

C

CAFM  /   Computer Aided Facility Management

CE  /   EU

CEN  /   European Committee for Standardization

CE-Zeichen  /   CE-label

Checklisten /   checklists

Contractor

D

Datenschutz  /   data protection / data privacy

Datensicherheit / Informationssicherheit /   data security

Demontage /   dismantling

Diagnose (offline / online)  /   Diagnosis (offline / online)

Dienstgütevereinbarung (DGV)  /   Service-Level-Agreement (SLA)

Dienstleistung  /   Service

Dienstleistungsportfolio      /   Service portfolio

Dienstvertrag  /   service contract

DIN

Dokumenten Verwaltungs System       / Document Management System

E

e-Collaboration   /   e-Collaboration

Effektivität  /   effectiveness

Effizienz  /   efficiency

Eichung  /   calibration

Einarbeitung von neuen Mitarbeitern,  Einweisung und Schulung des Personals

Einsatz des eigenen Maschinen- und Werkzeugparks

Einsatzleiter  /   Dispatcher

Engineering

Ergebnisorientiert  /   results-oriented

Ersatzteil  /   spare part spare

Ertüchtigung

F

Facility Management

faire Entlohnung  /   fair pay

Fremdleistung

Funktionsprüfung  /   functional test

G

Gebäudereinigung  /   Cleaning

Gewerk  /   unit

GMP - Gute Management-Praxis  /   Good Management Practice

Großreparatur  /   general repair

Grundüberholung  /   overhaul

H

Helpdesk  /   Helpdesk

Historisierung  /   historization

Hochdruck Wasserstrahlanlage  /   High pressure water jet system

Hochdruck Wasserstrahlreinigungsanlage  /   High pressure water jet cleaning system

I

IEC   /   International Electrotechnical Commission

IFMA  /   International Facility Management Association

IH-Arbeitspläne  /   maintenance working plan

IH-Instandhaltung  /   Maintenance

Inbetriebnahme  /   commissioning

Indikatives Angebot  /   indicative offer

Industriemontage       /   industrial assembly

Industriereinigung - Technische Reinigung /   industrial cleaning

Industrieservice  /   industrial services

Infrastruktur  /   infrastructure

Inliner-Sanierung (von Kanälen)  /   inlining

Inspektion  /   inspection

Instandsetzung  /   repair

Integration  /   integration

ISO

J

JIT  /   Just in time

K

Kalibrierung  /   calibration

Kanalreinigung  /   sewer cleaning

Kanalsanierung  /   sewer repair

Kanal-TV /   sewer TV

Kernprozesse, Primärprozesse /   Core processes

Kontinuierlicher Verbesserungs Prozess (KVP) / Continous Improvement Process (CIP)

L

Lagerlogistik  /   warehousing /warehouse logistics

Lebenszyklus, Lebenskreislauf  /   Life Cycle

Lebenszykluskosten, Lebenskreislaufkosten /   LCC ( Life Cycle Cost )

LOI Absichtserklärung  /   Letter Of Intent

Luftförderanlage  /   Air conveyor system

M

Machbarkeitsanalyse  /   feasibility analysis

Maschine /   engine, machine

Maschinenverlagerung /   machine transfer

Mitarbeiterbetreuung /   personnel development / personnel management

MCBF - Mean Cycles Between Failures

MCDT - Mean Corrective Downtime

MDBT - Mean Distance Between Failures

MDE

MDT –Mean Down Time

MFDT - Mean Failure Detection Time

MIS - Management Information System

MMH - Mean Maintenance Hours

Montage und Fertigung  /   assembly

MPDT - Mean Preventive

MRO - Bedarfe

MTBF - Mean Time Between Failure

MTBF- Mean Time Between Failure

MTTF - Mean Time To Failure

MTTR - Mean Time To Repair

N

Nachhaltige Personalpolitik /   sustainable personnel policy

Nebenprozesse, Sekundärprozesse  /   secondary processes

Neumontage  /   reassembly

O

OEE - Overall Equipment Effectiveness

OLA - Operational Level Agreement

Ölanalyse  /   oil testing

OLAP

OPE - Overall Process Effectiveness

Outsourcing

P

PPS

Produktion

Produktionslogistik /   production logistics

Produktionsunterstützung  /   production support

Projekt  /   projects

Prozessorganisation   /   Process Ortganisation

Prüfung bzw. Revision eines Bereichs durch unabhängige Prüfer  /   Audit

PSA - Persönliche Schutzausrüstung  /   Personal protective equipment

Q

R

Reparatur  /   repair

Revision  /   Revision

Rohrleitungsbau  /   piping / piping construction

S

Sachverständiger  /   expert

Saugdrucktankwagen  /   suction pressure tank car

Schaden /   defect / fault / damage

Schulungen der Mitarbeiter /   Training

Service

Stahlbau / Gerüstbau /   Scaffolding

Standortservice  /   Industrial Facility Services

Stillsetzung / Betriebsunterbrechung /   Shutdown

Stückliste  /

Systemdienstleistung  /

T

TBF -  Time Between Failure

Technische Diagnostik

Telediagnose

TPM - Total Productive Maintenance

Tribologie  /   Tribology

Trockeneisreinigung

U

Unfallanalysen / accident analysis

Unfallhäufigkeit  /   frequency of accidents

V

Verbrauchsschmierung  /   consumotion lubrication

Verfügbarkeit

Vergleichsprüfung  /   cross validation

Verwaltung der Vermögenswerte /   Asset Management

VOB/B

W

Wartung  /   Servicing

Wartungsmodul

Wasser-/ Sand-Strahleinrichtung /   vapor-blast equipment

Wasserhochdruckpumpe

Werklieferungsvertrag  /   supply agreement

Werkvertrag

X

Y

Z

Zeitarbeitnehmer  /   temporary employe

Zufriedenheitsanalysen /   customer satisfaction survey

Zuverlässigkeit  /   reliability

Verzeichnis


 

 

 

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Stand der Bearbeitung: 24.07.2014